leichtathletik.de
Beschreibung:
Anti-Doping
Auf die Plätze, fertig, los!
Jeder kennt das: Der Startschuss fällt und nun kommen die entscheidenden, aufregenden Sekunden, bei denen es um alles geht.
Wer wird der Beste sein?
Damit der Sport für alle Beteiligten spannend ist und auch Spaß macht, müssen der Fair-Play-Gedanke und bestimmte Regeln eingehalten werden. Dazu gehört auch, dass man das Doping-Verbot einhält. Die Bekämpfung des Dopings ist eine der wichtigsten Aufgaben und größten Herausforderungen des Sports. Auch der DLV beteiligt sich daran. Im folgenden möchten wir euch einen Überblick rund um das Thema Doping geben, da es nicht nur die Spitzensportler betrifft, sondern auch euch junge Athleten!
Ausführliche Informationen und ergänzende Links findet ihr auf der Website des Deutschen Leichtathletik-Verbandes www.deutscher-leichtathletik-verband.de in der Rubrik Anti-Doping.
Was ist Doping überhaupt?
Doping ist unter anderem der Versuch der Leistungssteigerung durch die Anwendung (Einnahme, Injektion oder Verabreichung) von Substanzen verbotener Wirkstoffgruppen oder durch die Anwendung verbotener Methoden (z.B. Blutdoping). Dies bedeutet, dass es gewisse Stoffe gibt, die z.B. in Medikamenten vorkommen, die im Sport aber verboten sind, weil sie zu einer Verbesserung der Leistung führen oder durch den Missbrauch die Gesundheit des Sportlers schädigen können. Der Kampf gegen Doping ist also auch zum Schutz des Sportlers gedacht.
Auch in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM), die es im Internet und in Geschäften ganz legal zu kaufen gibt, können verbotene Substanzen enthalten sein. Es ist daher besondere Vorsicht vom Sportler selbst geboten. Er muss sich vor der Einnahme stets versichern, dass keine verbotenen Substanzen in diesen Präparaten vorhanden sind. Da aber auch die Gefahr von Verunreinigungen besteht, sollte von der Einnahme von NEM möglichst abgesehen werden. Wird in den Körperflüssigkeiten des Athleten eine verbotene Substanz nachgewiesen oder hat er eine verbotene Methode eingesetzt, dann muss er sich wegen eines Dopingverstoßes verantworten. Welche Substanzen und Methoden verboten sind, findet man auf der "Liste verbotener Wirkstoffe und verbotener Methoden".
Darüber hinaus zählen unter anderem die Verweigerung einer Dopingkontrolle, das Verfälschen bzw. versuchte Verfälschen des Dopingkontrollverfahrens, der Besitz von oder das Handeln mit verbotenen Wirkstoffen ebenfalls als Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln und werden mit einem positiven Doping-Befund gleichgesetzt. Die Einhaltung des Doping-Verbots wird durch Kontrollen bei Wettkämpfen und beim Training überprüft.
Welche Formen von Dopingkontrollen gibt es?
Generell sind Wettkampf- und Trainingskontrollen zu unterscheiden.
Die Wettkampfkontrollen erfolgen in der Regel nach Beendigung eines Wettkampfes, wobei die zu kontrollierenden Plätze im Vorfeld ausgelost werden. Zu den Wettkampfkontrollen gehören auch sog. pre-competition-Kontrollen, die im Vorfeld des Wettkampfes (z.B. am Vortag) abgenommen werden. Hier wird z.B. auf EPO hin getestet. Organisiert werden die Wettkampfkontrollen vom DLV.
Die Trainingskontrollen erfolgen außerhalb der Wettkämpfe, und damit nicht nur im Vereinstraining, sondern auch zu Hause, im Urlaub oder bei zentralen Trainingsmaßnahmen der Verbände im In- und Ausland. Die Organisation der Trainingskontrollen erfolgt durch die Nationale-Anti-Doping-Agentur NADA (www.nada-bonn.de).
Wer wird kontrolliert? Kann ich auch kontrolliert werden?
Kontrolliert werden kann jeder, der an einem Wettkampf teilnimmt oder dem A-, B-, C-, D/C oder ST-Kader angehört und das 14.Lebensjahr vollendet hat. Pro Jahr werden über 1000 Trainingskontrollen bei den Athleten des DLV durchgeführt. Die Auswahl geschieht entweder gezielt oder durch eine Zufallsauswahl durch den Computer. Einziges Steuerkriterium ist dabei die Kaderzugehörigkeit, so dass Spitzenathleten (A-, B-Kader) proportional mehr berücksichtigt werden als die Nachwuchsathleten.
Der Ablauf einer Dopingkontrolle
Wie eine Kontrolle abläuft, seht ihr hier: Dopingkontrolle mit Paul (nach einer Vorlage der NADA).
Aufklärung durch den DLV
In den jährlich stattfindenden Fair-Play-Camps stehen neben dem gemeinsamen Training die Anti-Doping-Workshops mit Dr. Anne Jakob, Leiterin der Anti-Doping Koordinierungsstelle im Mittelpunkt.
Hier wird interessant und informativ das Thema Doping aufgearbeitet und jeder hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
High5 – gemeinsam gegen Doping
Auf der Seite www.highfive.de könnt ihr euer Wissen über das Thema Doping testen. Die Seite ist informativ und spannend. Ein Besuch ist sie immer Wert!
Und wenn ihr etwas in Papierform haben möchtet: Die NADA hat eine Broschüre zum Thema Doping herausgebracht. Sie heisst "High5 – gemeinsam gegen Doping" und kann bei der NADA, Heussallee 38, 52113 Bonn angefordert werden.
Ansprechpartner im DLV: antidoping@leichtathletik.de
Der Deutsche Leichtathletik-Jugendausschuss (DLJA) tritt für einen fairen und sauberen Sport ein und unterstützt einstimmig das Präsidium des DLV im Anti-Doping Kampf sowie in der Forderung nach der Schaffung strafrechtlicher Regelungen gegen dopende Sportler.
Lust auf das ISTAF-Camp in Berlin?
Am 16. September treffen sich die weltbesten Leichtathleten im Berliner Olympiastadion zum DKB-ISTAF, dem Finale der Golden League,. Die Jugendsprecher des Berliner Leichtathletik-Verbandes veranstalten aus diesem Anlass auch 2007 wieder das beliebte ISTAF-Camp, das in diesem Jahr bereits zum siebten Mal am Rande des Meetings stattfindet.
Ab nach Berlin ins ISTAF-Camp (Foto: Thürkow)
Für die Auflage in wenigen Wochen werden dabei noch interessierte junge Leichtathletik-Fans im Alter von 13 bis 23 Jahren gesucht.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro, dafür werden neben dem Eintritt ins Stadion die Unterkunft auf einem nahegelegenen Zeltplatz und zahlreiche weitere Aktionen und Überraschungen rund um das ISTAF geboten. In den vergangenen Jahren gab es beispielsweise Treffen mit den Stars der Mehrkampf-Szene wie André Niklaus (LG Nike Berlin) oder Carolina Klüft (Schweden).
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Berliner Leichtathletik-Jugend (www.blv-jugendsprecher.de), dort kann man sich auch gleich anmelden.
Irina Mikitenko läuft Marathon-Debüt in Berlin
Irina Mikitenko wird ihr Marathon-Debüt in Berlin laufen. Die 34 Jahre alte Athletin des TV Wattenscheid 01 gab ihre Startzusage für den 34. Berlin-Marathon, der am 30. September mit 40.000 Läufern stattfinden wird, wenige Tage nach dem Sieg bei der Berliner City-Nacht über 10 Kilometer in der Streckenrekordzeit von 32:11 Minuten.
Irina Mikitenko zieht es jetzt auf die Straße (Foto: Chai)
Irina Mikitenko ist die erste prominente Verpflichtung für das Frauen-Elitefeld des spektakulärsten deutschen Straßenlaufes. Bei den Männern wird Vorjahressieger Haile Gebrselassie (Äthiopien) starten.
"Der Termin passte mir sehr gut", erklärt die mehrfache Deutsche Rekordhalterin, die sich auf ihr Debüt freut: "Berlin war immer ein gutes Pflaster für mich, ich habe dort immer gute Leistungen gebracht, bin da zum Beispiel meinen 5.000 Meter-Rekord gelaufen. Auch die letzten Straßenläufe in Berlin waren gut."
Mit Irina Mikitenko wurde jene deutsche Läuferin verpflichtet, die zurzeit die besten Perspektiven hat für eine erfolgreiche Marathonkarriere. Über Jahre hinweg war Irina Mikitenko bei den großen Meisterschaften die erfolgreichste deutsche Bahn-Langstreckenläuferin.
Zeit unter 2:30 Stunden angepeilt
Bei Olympia 2004 in Athen (Griechenland) hatte sie einen hervorragenden siebten Platz im Finale über 5.000 Meter belegt, vier Jahre zuvor war sie bei über diese Distanz sogar Fünfte. Die mehrfache deutsche Langstrecken-Rekordlerin hat bei Weltmeisterschaften zudem die Plätze vier (1999) und fünf (2001) über 5.000 Meter belegt.
Nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Sommer 2005 startete Irina Mikitenko im Frühjahr 2006 ihr Comeback. Seitdem haben die Straßenrennen Priorität. Ihre Halbmarathon-Bestzeit lief sie im April 2007 beim Berliner Halbmarathon. Hier war sie hinter der australischen Weltklasseläuferin Benita Johnson in 69:46 Minuten Zweite.
Noch einmal nach St. Moritz
Um sich voll auf ihr Marathon-Debüt in Berlin konzentrieren zu können, verzichtete Irina Mikitenko auf die zunächst avisierte WM-Qualifikation über 10.000 Meter. Bei ihrem Debüt über die 42,195 Kilometer möchte Irina Mikitenko eine Zeit unter 2:30 Stunden erreichen.
Sportliches Ziel von Irina Mikitenko ist damit die direkte Olympia-Qualifikation: "Ich möchte die geforderten 2:31:00 Stunden laufen, es kann gern auch etwas schneller sein." Unmittelbar vor ihrem Marathon-Debüt wird die Frau vom TV Wattenscheid 01 noch einmal ins Trainingslager nach St. Moritz (Schweiz) fahren.
Haile Gebrselassie jagt Paul Tergats Weltrekord
"2:03 Stunden", dieses magische Ziel malte Laufstar Haile Gebrselassie (Äthiopien) auf eine Tafel, als man ihn auf einer Pressekonferenz in Berlin nach seinem Traum fragte. Im Vorfeld des Berlin-Marathons machte der 34-Jährige eine Stippvisite in der deutschen Hauptstadt und ließ dabei seine Absichten klar erkennen. Er hätte nichts dagegen, diese Zeit beim nächsten Berlin-Marathon am 30. September zu laufen. Den bestehenden Weltrekord des Kenianers Paul Tergat, den der 2003 in Berlin mit 2:04:55 Stunden aufstellte, will er auf alle Fälle unterbieten.
Haile Gebrselassie träumt von 2:03 Stunden (Foto: Chai)
Aber, so schränkte er ein, "Laufen läuft nicht immer wie geplant." Und dabei erinnert er sich auch an das vorige Jahr, als er in Berlin lange auf Weltrekord-Kurs war, doch dann mit 2:05:56 Stunden den Rekord verpasste. "Ich war da zu lange allein vorn, und vor allem machte mir der Gegenwind zu schaffen. Aber ich weiß, dass ich es hier schaffen kann, denn die Strecke ist schnell und die Zuschauerunterstützung riesig." Dass er in Form ist, bewies er kürzlich mit seinem Sieg beim Halbmarathon in New York (USA) in 59:24 Minuten. Sein Trainingspensum in Addis Abeba (Äthiopien) hatte er zuvor auf rund 250 Kilometer pro Woche erhöht.
Der zweimalige 10.000-Meter-Olympiasieger und viermalige Weltmeister auf dieser Strecke hat in seiner Karriere bereits 22 Weltrekorde oder Weltbestzeiten aufgestellt. Ein neuerlicher Weltrekord würde ihm eine Extraprämie von 50.000 Euro zuzüglich zur Siegprämie in gleicher Höhe bringen. Aber noch höher dürfte sein Startgeld liegen, man schätzt 250.000 Euro. Da scheint es verständlich, wenn der Äthiopier auf den WM-Marathon am 25. August in Osaka (Japan) verzichtet, auch wenn er als den Grund dafür das dortige Klima angibt.
Und Haile Gebrselassie schaut auch bereits auf die nächsten Jahre. In Peking (China) will er 2008 olympisches Gold im Marathon gewinnen, und auch bei der WM 2009 wieder in Berlin laufen. Allerdings schränkt er ein, dass nichts planbar wäre. "Ich bin keine Maschine, aber wenn es mein Körper zulässt, dann kann ich mir auch vorstellen, 2012 bei den Olympischen Spielen in London anzutreten."
Auf die Plätze, fertig, los!
Jeder kennt das: Der Startschuss fällt und nun kommen die entscheidenden, aufregenden Sekunden, bei denen es um alles geht.
Wer wird der Beste sein?
Damit der Sport für alle Beteiligten spannend ist und auch Spaß macht, müssen der Fair-Play-Gedanke und bestimmte Regeln eingehalten werden. Dazu gehört auch, dass man das Doping-Verbot einhält. Die Bekämpfung des Dopings ist eine der wichtigsten Aufgaben und größten Herausforderungen des Sports. Auch der DLV beteiligt sich daran. Im folgenden möchten wir euch einen Überblick rund um das Thema Doping geben, da es nicht nur die Spitzensportler betrifft, sondern auch euch junge Athleten!
Ausführliche Informationen und ergänzende Links findet ihr auf der Website des Deutschen Leichtathletik-Verbandes www.deutscher-leichtathletik-verband.de in der Rubrik Anti-Doping.
Was ist Doping überhaupt?
Doping ist unter anderem der Versuch der Leistungssteigerung durch die Anwendung (Einnahme, Injektion oder Verabreichung) von Substanzen verbotener Wirkstoffgruppen oder durch die Anwendung verbotener Methoden (z.B. Blutdoping). Dies bedeutet, dass es gewisse Stoffe gibt, die z.B. in Medikamenten vorkommen, die im Sport aber verboten sind, weil sie zu einer Verbesserung der Leistung führen oder durch den Missbrauch die Gesundheit des Sportlers schädigen können. Der Kampf gegen Doping ist also auch zum Schutz des Sportlers gedacht.
Auch in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM), die es im Internet und in Geschäften ganz legal zu kaufen gibt, können verbotene Substanzen enthalten sein. Es ist daher besondere Vorsicht vom Sportler selbst geboten. Er muss sich vor der Einnahme stets versichern, dass keine verbotenen Substanzen in diesen Präparaten vorhanden sind. Da aber auch die Gefahr von Verunreinigungen besteht, sollte von der Einnahme von NEM möglichst abgesehen werden. Wird in den Körperflüssigkeiten des Athleten eine verbotene Substanz nachgewiesen oder hat er eine verbotene Methode eingesetzt, dann muss er sich wegen eines Dopingverstoßes verantworten. Welche Substanzen und Methoden verboten sind, findet man auf der "Liste verbotener Wirkstoffe und verbotener Methoden".
Darüber hinaus zählen unter anderem die Verweigerung einer Dopingkontrolle, das Verfälschen bzw. versuchte Verfälschen des Dopingkontrollverfahrens, der Besitz von oder das Handeln mit verbotenen Wirkstoffen ebenfalls als Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln und werden mit einem positiven Doping-Befund gleichgesetzt. Die Einhaltung des Doping-Verbots wird durch Kontrollen bei Wettkämpfen und beim Training überprüft.
Welche Formen von Dopingkontrollen gibt es?
Generell sind Wettkampf- und Trainingskontrollen zu unterscheiden.
Die Wettkampfkontrollen erfolgen in der Regel nach Beendigung eines Wettkampfes, wobei die zu kontrollierenden Plätze im Vorfeld ausgelost werden. Zu den Wettkampfkontrollen gehören auch sog. pre-competition-Kontrollen, die im Vorfeld des Wettkampfes (z.B. am Vortag) abgenommen werden. Hier wird z.B. auf EPO hin getestet. Organisiert werden die Wettkampfkontrollen vom DLV.
Die Trainingskontrollen erfolgen außerhalb der Wettkämpfe, und damit nicht nur im Vereinstraining, sondern auch zu Hause, im Urlaub oder bei zentralen Trainingsmaßnahmen der Verbände im In- und Ausland. Die Organisation der Trainingskontrollen erfolgt durch die Nationale-Anti-Doping-Agentur NADA (www.nada-bonn.de).
Wer wird kontrolliert? Kann ich auch kontrolliert werden?
Kontrolliert werden kann jeder, der an einem Wettkampf teilnimmt oder dem A-, B-, C-, D/C oder ST-Kader angehört und das 14.Lebensjahr vollendet hat. Pro Jahr werden über 1000 Trainingskontrollen bei den Athleten des DLV durchgeführt. Die Auswahl geschieht entweder gezielt oder durch eine Zufallsauswahl durch den Computer. Einziges Steuerkriterium ist dabei die Kaderzugehörigkeit, so dass Spitzenathleten (A-, B-Kader) proportional mehr berücksichtigt werden als die Nachwuchsathleten.
Der Ablauf einer Dopingkontrolle
Wie eine Kontrolle abläuft, seht ihr hier: Dopingkontrolle mit Paul (nach einer Vorlage der NADA).
Aufklärung durch den DLV
In den jährlich stattfindenden Fair-Play-Camps stehen neben dem gemeinsamen Training die Anti-Doping-Workshops mit Dr. Anne Jakob, Leiterin der Anti-Doping Koordinierungsstelle im Mittelpunkt.
Hier wird interessant und informativ das Thema Doping aufgearbeitet und jeder hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
High5 – gemeinsam gegen Doping
Auf der Seite www.highfive.de könnt ihr euer Wissen über das Thema Doping testen. Die Seite ist informativ und spannend. Ein Besuch ist sie immer Wert!
Und wenn ihr etwas in Papierform haben möchtet: Die NADA hat eine Broschüre zum Thema Doping herausgebracht. Sie heisst "High5 – gemeinsam gegen Doping" und kann bei der NADA, Heussallee 38, 52113 Bonn angefordert werden.
Ansprechpartner im DLV: antidoping@leichtathletik.de
Der Deutsche Leichtathletik-Jugendausschuss (DLJA) tritt für einen fairen und sauberen Sport ein und unterstützt einstimmig das Präsidium des DLV im Anti-Doping Kampf sowie in der Forderung nach der Schaffung strafrechtlicher Regelungen gegen dopende Sportler.
Lust auf das ISTAF-Camp in Berlin?
Am 16. September treffen sich die weltbesten Leichtathleten im Berliner Olympiastadion zum DKB-ISTAF, dem Finale der Golden League,. Die Jugendsprecher des Berliner Leichtathletik-Verbandes veranstalten aus diesem Anlass auch 2007 wieder das beliebte ISTAF-Camp, das in diesem Jahr bereits zum siebten Mal am Rande des Meetings stattfindet.
Ab nach Berlin ins ISTAF-Camp (Foto: Thürkow)
Für die Auflage in wenigen Wochen werden dabei noch interessierte junge Leichtathletik-Fans im Alter von 13 bis 23 Jahren gesucht.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro, dafür werden neben dem Eintritt ins Stadion die Unterkunft auf einem nahegelegenen Zeltplatz und zahlreiche weitere Aktionen und Überraschungen rund um das ISTAF geboten. In den vergangenen Jahren gab es beispielsweise Treffen mit den Stars der Mehrkampf-Szene wie André Niklaus (LG Nike Berlin) oder Carolina Klüft (Schweden).
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Berliner Leichtathletik-Jugend (www.blv-jugendsprecher.de), dort kann man sich auch gleich anmelden.
Irina Mikitenko läuft Marathon-Debüt in Berlin
Irina Mikitenko wird ihr Marathon-Debüt in Berlin laufen. Die 34 Jahre alte Athletin des TV Wattenscheid 01 gab ihre Startzusage für den 34. Berlin-Marathon, der am 30. September mit 40.000 Läufern stattfinden wird, wenige Tage nach dem Sieg bei der Berliner City-Nacht über 10 Kilometer in der Streckenrekordzeit von 32:11 Minuten.
Irina Mikitenko zieht es jetzt auf die Straße (Foto: Chai)
Irina Mikitenko ist die erste prominente Verpflichtung für das Frauen-Elitefeld des spektakulärsten deutschen Straßenlaufes. Bei den Männern wird Vorjahressieger Haile Gebrselassie (Äthiopien) starten.
"Der Termin passte mir sehr gut", erklärt die mehrfache Deutsche Rekordhalterin, die sich auf ihr Debüt freut: "Berlin war immer ein gutes Pflaster für mich, ich habe dort immer gute Leistungen gebracht, bin da zum Beispiel meinen 5.000 Meter-Rekord gelaufen. Auch die letzten Straßenläufe in Berlin waren gut."
Mit Irina Mikitenko wurde jene deutsche Läuferin verpflichtet, die zurzeit die besten Perspektiven hat für eine erfolgreiche Marathonkarriere. Über Jahre hinweg war Irina Mikitenko bei den großen Meisterschaften die erfolgreichste deutsche Bahn-Langstreckenläuferin.
Zeit unter 2:30 Stunden angepeilt
Bei Olympia 2004 in Athen (Griechenland) hatte sie einen hervorragenden siebten Platz im Finale über 5.000 Meter belegt, vier Jahre zuvor war sie bei über diese Distanz sogar Fünfte. Die mehrfache deutsche Langstrecken-Rekordlerin hat bei Weltmeisterschaften zudem die Plätze vier (1999) und fünf (2001) über 5.000 Meter belegt.
Nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Sommer 2005 startete Irina Mikitenko im Frühjahr 2006 ihr Comeback. Seitdem haben die Straßenrennen Priorität. Ihre Halbmarathon-Bestzeit lief sie im April 2007 beim Berliner Halbmarathon. Hier war sie hinter der australischen Weltklasseläuferin Benita Johnson in 69:46 Minuten Zweite.
Noch einmal nach St. Moritz
Um sich voll auf ihr Marathon-Debüt in Berlin konzentrieren zu können, verzichtete Irina Mikitenko auf die zunächst avisierte WM-Qualifikation über 10.000 Meter. Bei ihrem Debüt über die 42,195 Kilometer möchte Irina Mikitenko eine Zeit unter 2:30 Stunden erreichen.
Sportliches Ziel von Irina Mikitenko ist damit die direkte Olympia-Qualifikation: "Ich möchte die geforderten 2:31:00 Stunden laufen, es kann gern auch etwas schneller sein." Unmittelbar vor ihrem Marathon-Debüt wird die Frau vom TV Wattenscheid 01 noch einmal ins Trainingslager nach St. Moritz (Schweiz) fahren.
Haile Gebrselassie jagt Paul Tergats Weltrekord
"2:03 Stunden", dieses magische Ziel malte Laufstar Haile Gebrselassie (Äthiopien) auf eine Tafel, als man ihn auf einer Pressekonferenz in Berlin nach seinem Traum fragte. Im Vorfeld des Berlin-Marathons machte der 34-Jährige eine Stippvisite in der deutschen Hauptstadt und ließ dabei seine Absichten klar erkennen. Er hätte nichts dagegen, diese Zeit beim nächsten Berlin-Marathon am 30. September zu laufen. Den bestehenden Weltrekord des Kenianers Paul Tergat, den der 2003 in Berlin mit 2:04:55 Stunden aufstellte, will er auf alle Fälle unterbieten.
Haile Gebrselassie träumt von 2:03 Stunden (Foto: Chai)
Aber, so schränkte er ein, "Laufen läuft nicht immer wie geplant." Und dabei erinnert er sich auch an das vorige Jahr, als er in Berlin lange auf Weltrekord-Kurs war, doch dann mit 2:05:56 Stunden den Rekord verpasste. "Ich war da zu lange allein vorn, und vor allem machte mir der Gegenwind zu schaffen. Aber ich weiß, dass ich es hier schaffen kann, denn die Strecke ist schnell und die Zuschauerunterstützung riesig." Dass er in Form ist, bewies er kürzlich mit seinem Sieg beim Halbmarathon in New York (USA) in 59:24 Minuten. Sein Trainingspensum in Addis Abeba (Äthiopien) hatte er zuvor auf rund 250 Kilometer pro Woche erhöht.
Der zweimalige 10.000-Meter-Olympiasieger und viermalige Weltmeister auf dieser Strecke hat in seiner Karriere bereits 22 Weltrekorde oder Weltbestzeiten aufgestellt. Ein neuerlicher Weltrekord würde ihm eine Extraprämie von 50.000 Euro zuzüglich zur Siegprämie in gleicher Höhe bringen. Aber noch höher dürfte sein Startgeld liegen, man schätzt 250.000 Euro. Da scheint es verständlich, wenn der Äthiopier auf den WM-Marathon am 25. August in Osaka (Japan) verzichtet, auch wenn er als den Grund dafür das dortige Klima angibt.
Und Haile Gebrselassie schaut auch bereits auf die nächsten Jahre. In Peking (China) will er 2008 olympisches Gold im Marathon gewinnen, und auch bei der WM 2009 wieder in Berlin laufen. Allerdings schränkt er ein, dass nichts planbar wäre. "Ich bin keine Maschine, aber wenn es mein Körper zulässt, dann kann ich mir auch vorstellen, 2012 bei den Olympischen Spielen in London anzutreten."
Eingetragen am:
23.12.2006 - 22:58:41 (Geändert 11.08.2007 - 20:50:56)
Bewertung:
2/5 basierend auf 2 Stimmen
2/5 basierend auf 2 Stimmen
Treffer:
1856 zu Seite, 0 von Seite
Bewerte diesen Link:
Bewerten
Link melden
Drucken