Leichtathletik
Leichtathletik-Coaching-Academy (1 Stimmen)Unabhängiges Internetportal zur Athleten- und Trainerfortbildung für Leistungs- und Hochleistungstraining, zunächst schwerpunktmäßig für Sprint, Lauf + Gehen Im Netz seit September 2006 Das Multi–Pace–Training des Sebastian Coe Ein Blick über den Zaun Kurze Zusammenfassung aus Winning Running (1996) von Lothar Pöhlitz 20. Juli 2007 (Pöhlitz) - Sebastian Coe beherrschte in den späten 70iger und 80iger Jahren die Mittelstrecken, stellte 13 neue Weltrekorde auf, wurde 1980 über 1500 m (3:38,4) Olympiasieger und Silbermedaillengewinner über 800 m (1:45,9) und wiederholte dieses Double 1984 auf deutlich höherem Niveau in Los Angeles (1500 m Gold in 3:32,53 und 800 m Silber in 1:43,64). Er wurde von seinem Vater Peter Coe trainiert, der in seinem Buch Winning Running (1996) von 400/800 m – Läufern und Mittelstrecklern spricht und wiederholt betont, dass Spitzenleistungen über diese Strecken eine hohe Ausdauergrundlage erfordern. Aus der Erkenntnis, dass 400 m Läufer, die nicht gut genug für die Spitze sind, 800 m Läufer werden müssen, dass 1500 m-Läufer über die speziellen Ausdauerfähigkeiten von Spitzen-3000 m Läufern verfügen sollten, nutzte er die Erfahrungen des Frank Horwill (damaliger National-Coach Großbritanniens) und schlussfolgerte dass eine Trainingsmethode erforderlich ist, die in hervorragender Weise Geschwindigkeit und Ausdauer (speed + endurance) miteinander verbindet. Dies führte zum MULTI-PACE-TRAINING, von dem Coe selbst sagte: „Es ist logisch und das beste System was ich kenne, es hat über eine lange Zeit funktioniert“. Das Multi-Pace-Training basiert auf einer Kombination von 4 oder 5 unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Streckenlängen, die innerhalb von Zyklen miteinander zu verbinden sind. Jeder Zyklus dauert zwischen 10 – 14 Tagen. Innerhalb des Trainingsjahres aufbauend variieren Streckenlängen und Geschwindigkeiten. Es sind auch notwendige inhaltliche Abweichungen möglich, die sich aufgrund der aktuellen Situation ergeben. Wichtig ist flexibel zu bleiben. Wenn nach ein oder zwei Zyklen die Geschwindigkeitsentwicklung und die Erholung/Wiederherstellung es zulassen, werden zur Sicherung der ständigen Entwicklung innerhalb des Trainingsjahres Belastungsspitzen (peaks) eingefügt, „to produce higher levels of adaptation“. In Abhängigkeit vom Entwicklungsstand und dem Zeitraum im Jahr kann es dabei um höhere Umfänge oder höhere Intensitäten oder auch um beides gehen. Aber es muss eine Verbesserung der Fitness vorausgehen. Dabei sollte nie die Balance zwischen Umfang und Intensität, dem Straßentraining (DL) und Fahrtspielen und dem anderen notwendigen Training aus den Augen verloren werden. In nachfolgenden Beispielen wird ein 12 – Tage- und ein 14 Tage- Zyklus für einen Mittelstreckler vorgestellt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Geschwindigkeiten und Erholungszeiten individuell sind und von den Fortschritten des Einzelnen bestimmt werden. Die Geschwindigkeiten werden von den Bestleistungen auf den einzelnen Strecken abgeleitet: z.B. ist die persönliche Bestleistung über 800 m 1:52 dann soll die Zeit der 400 m Wiederholungen in einem 800 m Training 56“ sein. Ist die Bestleistung 1:42 erfordert das 51“ über 400 m. Zu Beginn des Jahres sind die Zeiten natürlich geringer, steigen systematisch an; es steigen Geschwindigkeit und Streckenlängen. Wöchentlich wurde ein Ruhetag eingeplant, der nicht immer am Samstag – wie im Plan – lag, sondern von den Erfordernissen bestimmt wurde. Die Beispiele widerspiegeln nur die bedeutenden Elemente des Systems, es ist nicht das komplette Training, auch weil hier nur eine Trainingseinheit pro Tag dargestellt wird, obwohl in der Regel 2 x täglich trainiert wurde. Die Ausbildung eines kompletten Läufers erfordert auch einen bestimmten Kilometerumfang zur Erhöhung der Basisausdauer, Krafttraining, Kondition, Beschleunigungsläufe und Schnelligkeit. Sie müssen zum System zugefügt werden. Voraussetzung für den Erfolg im Mittelstreckenlauf ist sehr viel harte und intensive Schnelligkeits- und Schnelligkeitsausdauer – Arbeit. Aber ohne ausreichende Stabilisierungsprogramme und ordentliches Regenerationstraining kommt der Einbruch oft sehr schnell. Multi – pace – training, 12-day cycle: Day Session Pace 1 Sun 4 x 1500 m or 3 x 2000 m 5000 m 2 Mon Fartlek 3 Tues 8 x 800 m 3000 m 4 Wed Road Run 5 Thurs 16 x 200 m 1500 m/ mile 6 Fri Rest if racing, if not Fartlek 7 Sat Race or time trial 8 Sun 4 – 6 x 400 m 800 m 9 Mon Road run 10 Tues 2 x 300 m + 4 x 200m + 4 x 100 m 400 m 11 Wed Fartlek 12 Thurs Time trial or race or choose a suitable training pace for the next event, e.g. 400 m pace for an 800 m race 800 m pace for an 1500 m race or 1500 m pace for a 5000 m race Multi – pace – training, 14–day cycle: Day Session Pace 1 Sun 4 x 4 min 5000 m 2 Mon Fartlek 3 Tues 8 x 800 m 3000 m 4 Wed Road race 5 Thurs 16 x 200 m 1500 m 6 Fri Fartlek 7 Sat Rest 8 Sun 4 – 6 x 400 m 800 m 9 Mon Road run 10 Tues 4 x 300 m + 4 x 200 m 400 m 11 Wed Fartlek 12 Thurs 1000 m + 800 m + 600 m + 400 m 1500 m 13 Fri Easy road run 14 Sat Rest day, perhaps 1500 m race on Sunday Auch Beweglichkeit und Koordination sind Voraussetzungen für schnelles Laufen und Gehen 06. Juli 2007 (Pöhlitz) - Viele Beiträge zu diesem Thema offenbaren sehr unterschiedliche Auffassungen und man könnte manchmal ins Zweifeln kommen, ob es überhaupt sinnvoll und gesund ist, neben dem Laufen solche „Zusatzarbeit“ zu leisten, zumal sie die Dauer der TE „unnötig“ ausdehnen. Auch wenn man das Training vieler Läufer beobachtet, könnte man glauben, dass das alles nicht so wichtig ist ! Leistungsorientierte Läufer und Geher sollten sich aber gerade auch mit den bei vielen wichtigen Baustellen Beweglichkeit, Flexibilität und Koordination zur Unterstützung ihrer Leistungsentwicklung beschäftigen. Deshalb sind „dehnen – kräftigen – spreizen - stabilisieren - lockern“, sowie die Koordinationsarbeit wichtige Bausteine der Leistungsvorbereitung. Beweglichkeit und Koordination sind, wie auch optimale Kraftfähigkeiten, Grundvoraussetzungen für schnelles Laufen und Gehen. Wenn möglich sollte schon die sensible Phase der Vorpubertät (8-12 Jahre) für die Ausbildung der Flexibilität genutzt werden, weil mit der Pubertät bereits von Einschränkungen z.B. im Hüftgelenk (Seitspreizfähigkeit) und im Schulterbereich in der Fachliteratur berichtet wird. Deshalb muss mit Beginn des Jugend-Aufbautrainings die Beweglichkeit ganzjährig mehrmals wöchentlich Bestandteil des Trainings sein. Eine verbesserte Gelenkbeweglichkeit (im Sinne einer optimalen Nutzung für den Vortrieb + Schwingungsweite in den Gelenken / Hüftbeweglichkeit) wird erzielt, wenn die Dehnfähigkeit der Muskeln, Sehnen, Bänder und Kapseln mit der erforderlichen Kraft und einer möglichst guten Koordinationsfähigkeit durch üben immer besser ausgeprägt wird. Gibt es Defizite werden bereits nach ~ 4 Wochen fast täglichen übens deutliche Verbesserungen spürbar. Im Laufe einer Vorbereitungsperiode sollte es möglich sein die wichtigsten Bewegungseinschränkungen zu beseitigen. Deshalb ist ein Beweglichkeitsprogramm für Läufer und Geher möglichst individuell zusammenzustellen, auf die Verbesserung der Lauftechnik gerichtet, um in der Transferwirkung einen effektiveren Vortrieb zu erreichen. Ziel ist durch alle möglichen aktiven Maßnahmen die Dehnfähigkeit, Elastizität und Entspannungsfähigkeit der Muskulatur zu verbessern und durch Erweiterung der Bewegungsamplituden (innerhalb des willkürlich möglichen Bewegungsbereiches) der am Vortrieb beteiligten Hebel, sie in die individuell höchste Geschwindigkeit über die gesamte Wettkampfdauer umzusetzen. Eine gute Flexibilität schränkt auch die Verletzungsgefahr ein und ermöglicht ein schnelleres Lerntempo bei neuen Übungen. Unter diesen Aufgabenstellungen ist es Aufgabe der Trainer ständig die Übungsprogramme auf ihre Zielgerichtetheit und Wirksamkeit zu überprüfen, zu verändern, abwechslungsreich zu gestalten, wenn zeitweise möglich auch auf die Wichtigsten zu reduzieren, damit in der dafür eingesetzten Zeit auch spürbare Veränderungen erzielt werden. Vermeiden Sie muskuläre Dysbalancen Die im Leistungstraining z.T. hohen Belastungen ohne ausreichende Dehn- und Lockerungsübungen widerspiegeln sich in der Trainingspraxis – vor allem auch bei älteren Läufern – in muskulären Dysbalancen („Muskelverkürzungen“) Sie lassen eine optimale Bewegungsfähigkeit (Schrittlänge / Schrittfrequenz) – hohe Anstrengung bei großer Entspannungsfähigkeit (Erholung während der Belastung) nicht zu und schränken die Leistungen oft beträchtlich ein. Es hilft nicht wenn der Trainer „Knie hoch“ dem Läufer/In als Bewegungsanweisung zuruft, wenn der Sportler nicht über die notwendigen Voraussetzungen (Kraft / Beweglichkeit) verfügt, um die Knie überhaupt entsprechend hochheben zu können. Also müssen zuerst einmal mit den verschiedensten Trainingsformen die Voraussetzungen für die unbewusste Handlung Knieheben geschaffen werden. Eine gute, ökonomische Lauftechnik ist bekanntlich auch eine Voraussetzung zur ökonomischen Umsetzung der Energie. Auch dafür bilden Kraft, Koordination und Flexibilität eine sehr wichtige Grundlage. Deshalb müssen wieder mehr dynamische Gymnastik- und Stabilisierungsprogramme (gegenüber dem glücklicherweise wieder aus der Mode gekommenen, meist statischen „Extremstretching“, das zeitweilig die Hälfte vieler Nachwuchs - Trainingseinheiten ausmachte), Bestandteil vieler Trainingseinheiten und jeder Wettkampfvor- und nachbereitung – cool-down - (maximal ~ 15 – 20 Minuten) sein. Bereits im Alter von 12-14 Jahren nimmt die in der frühen Kindheit zu beobachtende natürliche Flexibilität ab! Dem ist mit möglichst großer Konsequenz entgegenzuarbeiten. Bis zum Erwachsenenalter sind ohne Üben ständig zunehmende Defizite offensichtlich. Haben Sie schon einmal die „weichen Bewegungen“ der Afrikaner beobachtet? Obwohl sie schon viel Gefühl und Beweglichkeit ins Training mitbringen, ist eine vielseitige, umfangreiche Gymnastik regelmäßig nicht nur Bestandteil ihres Jugendtrainings. Aktiv-dynamisches Dehnen und Spreizübungen sind die Mittel der Wahl Es sollen das aktiv-dynamische Dehnen, Übungen zur Entwicklung der Gelenkbeweglichkeit und Spreizfähigkeit (Pendel- und Lockerungsübungen) und kraftstabilisierende Übungen kombiniert zur Vergrößerung der Flexibilität, zum Absenken der Muskelspannung und auch zur Förderung der Regenerationsfähigkeit eingesetzt werden. Die Anzahl der abwechselnd auszuwählenden Übungen vor bzw. nach dem Hauptteil der TE sollte auf jeweils 6-7 begrenzt, dafür besser 3-4 x wiederholt werden. Ihre Bedeutung nimmt mit dem Anspruch an die nachfolgende Trainingseinheit zu (Intensitäts-/ Qualitätseinheiten), so dass im Leistungstraining solchen Übungsprogrammen mindestens 3 – 4 x pro Woche (z.B. nach dem Aufwärmen + Lockerungsübungen, innerhalb der Konditionsgymnastik, im cool-down) eine große Bedeutung zukommt. Zu wünschen wäre, dass die Konzentration auf die Qualität der Übungsausführung hoch ist und auch „Verbesserungen“ zum Ziel hat. Im Gruppentraining muss der oft gerade während solcher Programme zu beobachtende „Erfahrungsaustausch zum Privatleben“ auf die Zeit vor oder nach der TE verschoben werden! Hier sind sicher vielerorts, vor allem im Training mit Jugendlichen, Überzeugungsreserven zu erschließen. Bei der Durchführung von dynamischen Dehnübungen muss die Bewusstheit auf folgende Konzentrationspunkte gelegt werden: Die Auswahl der Übungen erfolgt unter unterschiedlichen Aspekten, dabei ist eine Beratung mit Physiotherapeuten, Krankengymnasten bzw. auch Ärzten zu den individuellen Schwachstellen und Notwendigkeiten, immer hilfreich. Wenn sie ihr Beweglichkeitsprogramm zusammenstellen bedenken sie, dass sie folgende Gelenkwinkel einbeziehen müssen: Fußgelenke, Kniegelenke, Hüftgelenk, Schultergelenke: zur Beseitigung von festgestellten muskulären Dysbalancen zur Beseitigung von Schwachstellen in der Gelenkbeweglichkeit (Ziel : Vergrößerung der Bewegungsamplituden) Übungen zur Kräftigung zu schwacher Muskeln Dehn- und Lockerungsübungen / An- und Entspannung Übungsprogramme vor und nach Dauerläufen Übungsprogramme im Zusammenhang mit nachfolgenden Sprint-, Hürden-, Hindernis-, Geh-, Tempolauf- oder Krafttraining Die Koordination soll die Nerv-Muskelarbeit mit dem Ziel einer Ökonomisierung der Vorwärtsbewegung verbessern: Die Laufschule (Koordinationsübungen / Lauf – ABC / Geher- ABC) zielt im Sinne vorbereitender Übungen auf eine Verbesserung der Lauf-/Gehtechnik und Lauf-/Gehkoordination, auf eine Ökonomisierung der am Schrittzyklus beteiligten Bewegungen der Arme und Beine, auf die Fuß-, Fußgelenks- und Beinkräftigung, sowie einer optimalen Nutzung der individuell vorhandenen Kraftfähigkeiten für die Vorwärtsbewegung (sauberer Abdruck in Laufrichtung), einschließlich der möglichst schnellen Bewegung der beteiligten Hebel und Gelenke. Die Übungen des Lauf – ABC verbessern das Bewegungsgefühl solch wichtiger Vorgänge wie Fußaufsatz, den Fußabdruck, den Kniehub, erhöhen die Kraft in der Gelenkarbeit und helfen z.B. im Mittelstreckenlauf möglichst kurze Stützzeiten und eine aktive Arbeit „nach hinten“ vom Moment des Fußaufsetzens vor dem Körper an, zu erarbeiten. Die Übungsgeschwindigkeit sollte immer nur so hoch sein, dass die unterschiedlichen Ziele der Übungen auch qualitativ gut erreicht werden können. Das Lerntempo und der Trainingseffekt kann durch intensive Bewegungsvermittlung, durch Verdeutlichung des gewünschten Bewegungsablaufs, durch mentales Üben unterstützt werden. Die Qualität der Koordinationsarbeit wird bestimmt von: bildhaften Bewegungsvorstellungen, bzw. Demonstration der Zielbewegung und einer schnellen Lernphase der Übungen Ökonomisierung der Wirksamkeit durch Wiederholungen (Ausschalten überflüssiger Neben- bzw. Falschbewegungen) Ausbildung eines technisch optimalen Bewegungsstereotyps Kombination verschiedener Übungen mit schneller Erfassung und korrekter Ausführung der jeweils neuen Übung Systematische Erweiterung des Übungsgutes (Abwechslung schaffen) Wird die Koordination durch Ermüdung beeinträchtigt soll die Übung beendet werden, trotzdem sollen Streckenlängen und Wiederholungen sytematisch zunehmen. Beweglichkeitsübungsprogramm Besonders soll dabei auf die Muskeln im Bereich der Hüfte und des Beckens hingewiesen werden, die in ihrer Wirkung für den Vortrieb – Streckbewegungen / Hüftgelenksbeweglichkeit, optimale Beckenposition – im Lauf immer unterschätzt werden. Natürlich sind die Übungen austauschbar. Beginnen Sie immer vorsichtig und steigern sie systematisch. Beziehen Sie immer alle anatomisch beeinflussbaren Bereiche ein, variieren Sie die Programme innerhalb der Woche und versuchen Sie die individuellen Bewegungsgrenzen hinauszuschieben. Nehmen Sie sich auch Zeit nach anstrengenden Gymnastikprogrammen mit einigen Entspannungs- bzw. Lockerungsübungen abzuschließen. Übungen zur Verbesserung der Spreizfähigkeit können gut durch leichte Gewichtsmanschetten an den „Hebelenden“ (Arme, Beine) in ihrer Wirkung verstärkt werden. Die Trainer geben für den Einzelnen das Ziel der Bewegungsweite vor, was aktuell zu erarbeiten ist – vor dem Hauptteil der TE oder in der Konditionsgymnastik oder in TE im Zusammenhang mit Dauerläufen, durchzuführen: im Wechsel der TE auch kombiniert mit: 15´ Kraft: 2 – 4 x 10 halbe Kniebeuge mit „Partner“ auf dem Rücken (langsam absenken – schnell hoch ) + 3 – 6 x Sprunglauf 40-60 m oder 6 – 8 x 6-8 Hürdensprünge beidbeinig oder: 15´ Koordination (Lauf – ABC): 2 – 4 x 4 Übungen (20 – 30 – 40 – 50 m) ansteigend wie z.B. Hopserlauf, Fußgelenkarbeit, Sprunglauf, Anfersen, Kniehebelauf und andere Übungen Dehnen und lockern nach dem Training haben das Ziel den erhöhten Muskeltonus abzusenken, die ermüdete Muskulatur zu „entschlacken“und damit auch den erhöhten Druck auf die Gelenke und den passiven Bewegungsapparat zu reduzieren. Es wäre gut, wenn diese Zeit auch zu einem „ausstreichen / massieren“ der wichtigsten Instrumente der Läufer und Geher für die Leistung, der Füße, genutzt würde. Gleichzeitig wirken die 15 -20 Minuten „cool-down“ beruhigend auf das in der TE oft ziemlich gestresste vegetative Nervensystem und ermöglichen dem Athleten einen ersten einschätzenden Rückblick auf die gerade hoffentlich gut absolvierte hohe Belastung.
Eingetragen am 08.05.2007 - 11:02:57, geändert 04.08.2007 - 22:24:33
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Österreichischer Leichtathletik Verband (2 Stimmen)Nummer 1 | 26.7.2007 ……………………………........... Austrian Top4 Es geht in die zweite Halbzeit! In Ried und Kapfenberg werden die AT4-Meetings finalisiert. Vorschau auf Seite 3 ÖLV Nachrichten | Nummer 1 | www.oelv.at Leichtathletik der Zukunft: Die Youngsters sind los! Leichtathletik-Nachwuchs im Aufwind: Veronika Watzek holte bei der U23-EM Bronze. Foto: PLOHE Titelstory: Die Youngsters sind los 2 Austrian Top4 - Die 2. Halbzeit 3 Wettkampf-Rückblick 4 Statistik, ÖLV News, Universiade-Team 5 Leichtathletik international 6 Mixed-Zone 6 Leichtathletik-Börse 7 Terminvorschau 7 Impressum 7 ___________________________________ IHRE LEICHTATHLETIK-INFOS! Sie wollen die ÖLV Nachrichten regelmäßig und aktuell beziehen? Registrieren Sie sich einfach für den kostenlosen E-Mail Versand auf www.oelv.at/newsletter/register.php Drei internationale Titelkämpfe, 21 ÖLV-Teilnehmer, eine Medaille, fünf weitere Top-12 Platzierungen: Der Nachwuchs im Aufwärtstrend. „Wir haben hier eine Generation von Athleten, die sich weiter entwickeln kann“, kommentierte ÖLV-Präsident Johann Gloggnitzer das Auftreten des heimischen Leichtathletik-Nachwuchses in den vergangenen Wochen positiv. „Das ist auch das Ergebnis unserer Bemühungen, die Nachwuchsarbeit mit drei Bundestrainern neu zu strukturieren und durch Zusammenarbeit mit den Vereinen etwas aufzubauen.“ Fortsetzung Seite 2 EDITORIAL Robert Katzenbeisser ÖLV Pressereferent Warum eine Online-Zeitung? Unlängst habe ich in der Nationalbibliothek alte Magazine und Jahrbücher des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes entdeckt, aus den 1920-er Jahren ein Jahrbuch und einige Ausgaben der damaligen Verbandszeitung. Seit der Nachkriegszeit gab der ÖLV regelmäßig Verbandsnachrichten heraus. Mittlerweile findet ein wesentlicher Teil der Kommunikation im Internet statt. Die ÖLV-Website, auf der wir über aktuelle Neuigkeiten vom österreichischen Leichtathletik-Geschehen berichten, ist ein fixer Ankerpunkt der großen LASzene geworden. Um die News mit Hintergründen und Überblick zu ergänzen und das interessierte Publikum rasch und effektiv erreichen zu können, haben wir mit diesem Online-Newsletter eine neue Plattform geschaffen. Die ÖLV Nachrichten und die Website des ÖLV sind ein gemeinsames Produkt. Internationale News und neue Storys sollen auch den regelmäßigen Besuchern unserer Website etwas Neues bieten. Beziehen können Sie die ÖLV Nachrichten gratis per E-Mail oder als pdf-Download über www.oelv.at. Viel Spaß beim Lesen der ersten Ausgabe der neuen ÖLV Nachrichten Robert Katzenbeisser ÖLV NACHRICHTEN ÖLV Nachrichten | Nr. 1 | www.oelv.at 2 Die Youngsters sind los - hier Junel Anderson (l.) und Armin Beham (r.). F: Mosshammer, S@ndy Fortsetzung von Seite 1: Diese Einschätzung des Präsidenten beruht auf den Ergebnissen bei der U18- WM in Ostrava/CZE (11.-15. Juli), der U23- EM in Debrecen/HUN (12.-15. Juli) und der U20-EM in Hengelo/NED (19.-22. Juli). Mit Bronze im Diskus von Veronika Watzek in Debrecen und den Rängen 7 (Eva Burtscher), 8 (Armin Beham und Christian Kurz), 10 (Dominik Distelberger) und 12 (Junel Anderson) gab es mehrere andere Leistungen auf sehr gutem Niveau - ein Trend, der beim „European Youth Olympic Festival“ (EYOF) in Belgrad seine Fortsetzung fand. Auch bei der Berg-EM sorgte der Nachwuchs für die besten Resultate. Aufwärtstrend ist sichtbar „Der Aufwärtstrend ist sichtbar“, sagt auch ÖLV Nachwuchsbundestrainer Christian Röhrling für die Stadionleicht-athletik. „Es ist gelungen, von unten etwas aufzubauen. Dass manche nicht die erhoffte Leistung gebracht haben oder sehr knapp am Finale gescheitert sind, ist klar. Die Enttäuschung darüber gehört zum Lernprozess. Die meisten haben jedoch ihre Bestleistungen bestätigt, einige sind sogar deutlich besser gewesen, allen voran Eva Burtscher über 200m und Armin Beham im Achtkampf.“ Enormer Anreiz fürs Training Dass nicht alle der jetzigen Teenager- Athleten auch als Erwachsene reüssieren werden, zeigt die Geschichte. Ebenso, dass es für spätere Weltklassesportler nicht unbedingt nötig ist, bereits im Nachwuchs „on top“ zu sein. Motivation und das Sammeln von Erfahrungen steht demnach ganz oben auf der Liste der positiven Effekte solcher Titelkämpfe. „Gerade im Altersbereich von 18 bis 20 Jahren, wenn junge Leute sich häufig aus dem Sport zurückziehen und sich dem Studium oder einem Beruf widmen, sind solche Wettkämpfe ein enormer Anreiz, um zielgerichtet zu trainieren“, weiß Christian Röhrling. Die wichtigsten Lehren aus den vergangenen Meisterschaften: Es ist unerlässlich, unter internationalen Wettkampfbedingungen Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehört das Procedere im Callroom, der Druck bei technischen Bewerben nur drei Versuche zur Verfügung zu haben und die Tatsache, dass man in der Lage sein muss, mehrere harte Wettkämpfe knapp hintereinander auf hohem Niveau zu absolvieren. Die Auftritte der jungen ÖLV-AthletInnen sind jedenfalls ein Signal für den Generationswechsel. Dass ein vergleichbares Land wie die Schweiz allein bei der U20-EM in Hengelo mit 21 Teilnehmern vertreten war und dort eine Bronzemedaille, einen 5. Platz, zwei 6. Plätze sowie einen 4. und einen 7. Platz mit den Staffeln erreicht hat, soll zeigen, dass auch in Österreich noch Potenzial vorhanden ist. Letztlich liegt es immer an den Möglichkeiten der Betreuung der Talente. Zuversichtlich stimmt jedenfalls, dass es nicht vereinzelte Athleten sind, die für Aufsehen sorgen, sondern ein größeres Team, aus der sich zukünftige Leistungsträger entwickeln können. AM Internationale Leichtathletik Nachwuchsmeisterschaften ÖLV Final- bzw. Top-12 Platzierungen U23-EM Debrecen/HUN 3. Veronika Watzek, Diskus 57,15m U18-WM Ostrava/CZE 8. Armin Beham, Achtkampf, 5.935 Punkte 10. Dominik Distelberger, 8-Kampf, 5.830P 12. Junel Anderson, Weit, 5,75m (Q 5,92) U20-EM Hengelo/NED 7. Eva Burtscher, 200m, 24,23s (SF24,14) 8. Christian Kurz, 400mHü, 53,95s (VL 52,43) Resultate knapp am Finale U20-EM Hengelo/NED 13. Elisabeth Eberl, Speerwurf 47,46m 13. Julian Kellerer, Weitsprung 7,19m 15. Lukas Reiter, 200m, 21,85 im SF (9.) Felix Kernbichler, 1.500m, 3:49,95min (mit 9. Zeit der Vorläufe aufgrund des Aufstiegsmodus nicht fürs Finale der Top- 12 qualifiziert) ÖLV NACHRICHTEN ÖLV Nachrichten | Nr. 1 | www.oelv.at 3 Austrian Top4 starten in die zweite Halbzeit „Die Austrian Top4 Meetingserie soll ein Begriff für die Öffentlichkeit werden.“ F: Mosshammer In Ried/Innkreis und Kapfenberg werden die Austrian Top4 finalisiert. Die ÖLV Nachrichten ziehen eine Zwischenbilanz. Zwei Meetings hinter uns, zwei weitere vor uns: Die Austrian Top4 gehen in die zweite Phase. Veronika Watzek mit U23- Diskusrekord von 58,23m in St. Pölten am 7. Juni und Clemens Zeller mit dem WMLimit von 45,83 sec über 400m in Villach am 13. Juni sorgten für die sportlichen Highlights. Nächste Station ist Ried/Innkreis am 28. Juli, in Kapfenberg wird am 11. August der Abschluss gefeiert. Für die Elite-Athleten geht es noch um die WM-Qualifikation für Osaka, am 12. August ist Limitschluss. Mit Bettina Müller-Weissina, die nach längerer Verletzung in Ried in die Saison einsteigen wird, Hürdensprinter und Meeting-Direktor Elmar Lichtenegger oder Diskuswerferin Veronika Watzek sind noch einige Japan- Kandidaten im Rennen um die Limitleistungen. Clemens Zeller: WM-Limit über 400 Meter beim AT4-Meeting in Villach. Foto: Mosshammer „Ich will es nicht auf die Limitjagd reduzieren, ob ein Meeting erfolgreich ist oder nicht“, so Lichtenegger. „Wichtig ist, dass bei den Athleten eine Entwicklung zu sehen ist, dass es persönliche Bestleistungen gibt und die Leichtathletik in der Öffentlichkeit gut präsentiert wird.“ Eine erste Zwischenbilanz, der heuer zum zweiten Mal durchgeführten Serie, kann Lichtenegger schon ziehen: „Das sportliche Niveau ist nach oben gegangen, das sehen wir an den Punktetabellen. Die Terminwahl hat sich sehr gut bewährt, muss aber jedes Jahr wieder neu überdacht werden. Positiv ist auch die Disziplin der Athleten. Es gibt niemand, der gemeldet war und nicht gekommen ist.“ Dass nicht alle ÖLV Top- .Athleten die Serie für ihre Starts nützen, kommentiert Lichtenegger so: „Ich laufe niemandem nach. Ich lade ein, ich erkläre die Vorteile auch mehrmals, aber mehr kann ich nicht machen.“ Seine Wünsche für die Zukunft: „Die „Austrian Top4“ sollen ein Begriff für die Öffentlichkeit werden. Finanziell wären zusätzliche private Sponsoren sehr wichtig, um die Qualität ausbauen zu können.“ AM AT4 Ried im Fernsehen ORF Sport Plus: Mittwoch, 8. August, 22:15 Uhr: Highlights Donnerstag, 9. August, 4:00 Uhr: Wiederholung Highlights Zusätzlich sind ein Bericht in Oberösterreich Heute (ORF 2) sowie eine Zusammenfassung im ORF Sportbild auf ORF 1 geplant. __________________________________ Austrian Top4 – Die Termine Sa, 28. Juli: Ried im Innkreis (3. Meeting) Beginn 17:00 Uhr Sa, 11. August: Kapfenberg (4. Meeting) Beginn 16:00 Uhr News und Zeitpläne: www.austriantop4.at __________________________________ ÖLV NACHRICHTEN ÖLV Nachrichten | Nr. 1 | www.oelv.at 4 Europacup - Odense/DEN Es dauerte bis zum letzten Bewerb, der 4x400 m Staffel (Foto: Gloggnitzer), ehe das ÖLV-Männerteam beim Europacup in Odense/DEN am 24. Juni den Sieg und den Aufstieg in die 1. Liga in der Tasche hatte. Mit 119,5 Punkten siegten die Rot- Weiß-Roten vor Norwegen (117) und Estland (116,5). Das Frauenteam (102) wurde 4. und bleibt in der 2. Liga. Belgien (124) und Litauen (117) steigen auf. ÖSTM in Feldkirch-Gisingen Doppel-Staatsmeister gab es einige in Feldkirch-Gisingen am 30.6./1.7.: Clemens Zeller (200m/400m), Günther Weidlinger (3.000 m Hi/5.000m), Andrea Mayr (1.500m/ 3.000 m Hi), Veronika Watzek (Diskus/ Kugel), Nora Ivanova-Edletzberger (100m/ 200m) und Roland Kwitt (100m/4x100m). Gleich drei Titel zu gewinnen, das ist nur Sabine Kreiner (ATSV Linz) geglückt: „Dieses Stadion liegt mir scheinbar besonders. 1998 habe ich hier bei meinen ersten Staatsmeisters chaften gleich Silber gewonnen.“ Diesmal siegte Kreiner über 400m, 400m Hürden und 800m. Berglauf EM - Cauterets/FRA Zwei Juniorinnen sorgten für das österreichische Highlight bei der Berglauf- EM in den französischen Pyrenäen am 8. Juli. Anita Baierl (TUS Kremsmünster, rechts, Foto: Lilge) und Tanja Eberhart (ULC Hirtenberg) holten in der Teamwertung des noch inoffiziellen U20- Bewerbes den zweiten Platz hinter Großbritannien. Baierl wurde auf der 4km langen Strecke in der Einzelwertung Vierte, Eberhart Sechste. Bei den Erwachsenen gab es ohne Andrea Mayr, die sich den 3.000m Hindernis widmet, und Florian Heinzle, der noch immer am Pfeiffer’schen Drüsenfieber laboriert, wenig Chancen auf Top- Platzierungen. Irmgard Kubicka, mit 47 die älteste Teilnehmerin des Frauenfeldes, sorgte auf Rang 21 für die beste ÖLVPlatzierung. Bei den Männern war Oldstar Helmut Schmuck als 41. bester Österreicher. Europameister sind der erst 21-jährige Türke Ahmet Arslan und die ehemalige Marathonläuferin Anita Hakenstad-Evertsen (NOR). Mehrkampf Europacup: Kein Aufstieg aus der „Kellerliga“ Beim Mehrkampf-Europacup der 2. Liga in Maribor (7./8. Juli) erreichte das Männerund Frauenteam jeweils den 4. Platz. Der Aufstieg war kein Thema. (Foto: Koloszar) Um beim Mehrkampf Europacup konstant in einer hohen Liga bleiben zu können, braucht man ein großes Team mit guten Athleten wo zumindest drei fit sind. Das hat der ÖLV zurzeit leider nicht. Bei den Männern könnten alle Top-Athleten zum Zeitpunkt des Europacups voll einsatzfähig sein, praktisch hat das in den letzten Jahren aber nicht funktioniert. Von 2001 bis 2004 hatten die Männer ein leistungs- und zahlenmäßig starkes Team und konnten sich in der 1. Liga und Superliga halten. Rücktritte von Klaus Ambrosch, Thomas Tebbich und Michael Schnallinger haben das Team aber zahlenmäßig zu sehr geschwächt. Heuer war mit Fabian Mayerhofer nur ein Zehnkämpfer mit einer +7000 Punkte Bestleistung beim Europacup einsatzfähig. Um realistisch mit einem Aufstieg rechnen zu können, muss zumindest ein Top-Athlet mit einer Bestleistung um die 8000 Punkte und zwei weitere mit Bestleistungen um die 7500 Punkte fit an den Start gehen und auch durchkommen. Systematisch passiert zu wenig, um voran zu kommen - zuletzt war Sepp Schmidl erfolgreich. Er investierte viel Zeit und baute ein starkes Team auf. Selbst in der Zeit von Sepp Zeilbauer und Georg Werthner, die ja international tolle Erfolge feierten, gab es im Europacup nur 1973 eine Finalteilnahme. Auch damals fehlte es an weiteren guten Zehnkämpfern, die den Ausfall eines Top-Athleten kompensieren können. Sollten keine neuen Impulse kommen, werden wir uns wohl wieder mit einem "Pendlerdasein" zwischen 1. und 2. Liga abfinden - wie schon in den 80er- und 90er-Jahren. Bei den Frauen schaut es noch schlechter aus. Bis auf einen Kurzbesuch in der 1. Liga 2005 bewegt sich das Siebenkampfteam konstant in der 2. Liga - seit über 20 Jahren. Finalteilnahmen gelangen nur in den 1970er Jahren, wo Liese Prokop ein sehr starkes Team anführte. RK ÖLV NACHRICHTEN ÖLV Nachrichten | Nr. 1 | www.oelv.at 5 Jahresbeste Männer 2007: 100: 10,41 Grill Benjamin 200: 21,11 Zeller Clemens 400: 45,83 Zeller Clemens 800: 1:48,68 Rapatz Andreas 1500: 3:41,51 Spitzl Daniel 5000: 13:39,57 Weidlinger Günther 10000: 28:19,11 Weidlinger Günther HM: 1:04:36 Weger Roman M: 2:18:11 Weger Roman 110H: 13,69 Lichtenegger Elmar 400H: 52,25 Sambs Florian 3000H: 8:15,35 Weidlinger Günther Hoch: 2,02 Kalss Martin Stab: 5,20 Ager Thomas Weit: 7,52 Mölschl Michael Drei: 15,43 Szekely Csaba Kugel: 17,97 Gratzer Martin Diskus: 62,12 Mayer Gerhard Hammer: 68,67 Siart Benjamin Speer: 70,25 Ambrosch Klaus 10-Kampf: 7012 Mayrhofer Fabian Jahresbeste Frauen 2007 100: 11,58 Ivanova- Edletzberger Nora 200: 23,44 Ivanova- Edletzberger Nora 400: 55,20 Kreiner Sabine 800: 2:08,90 Niedereder Elisabeth 1500: 4:25,66 Mayr Andrea 5000: 16:13,52 Mayr Andrea 10000: 34:05:34 Mayr Andrea HM: 1:13:45 Pumper Susanne M: 2:37:36 Gradwohl Eva Maria 100H: 13,32 Maurer Lisi 400H: 59,00 Kreiner Sabine 3000H: 9:48,87 Mayr Andrea Hoch: 1,75 Gollner Monika Stab: 4,20 Auer Doris Weit: 6,42 Schreibeis Victoria Drei: 12,64 Egger Michaela Kugel: 14,98 Watzek Veronika Diskus: 58,77 Watzek Veronika Hammer: 53,67 Siart Julia Speer: 50,13 Pauer Elisabeth 7-Kampf: 4966 Obermayr Marion Staatsmeisterschaften 2008 Der ÖLV hat in seiner Vorstandssitzung am 30. Juni in Feldkirch-Gisingen folgende Staatsmeisterschaften für das Jahr 2008 vergeben: Halbmarathon: 13. April 2008, Linz / Oberbank Halbmarathon (im Rahmen des OMV Linz Marathons) Berglauf: 1. Juni 2008, Rettenegg / Stuhleck Marathon: 5. Oktober 2008, Lindau- Bregenz / Sparkasse-Marathon im Dreiländereck am Bodensee __________________________________ ÖLV Rekorde Ein Überblick auf die Rekordentwicklung der letzten Monate: Speerwurf Frauen 50,13m - Elisabeth Pauer (ATG) Feldkirch-Gisingen, 30. Juni 2007 49,40m - Elisabeth Eberl (ATG) Innsbruck, 23. Juni 2007 48,55m - Elisabeth Pauer (ATG) Odense/DEN, 23. Juni 2007 48,21m - Elisabeth Pauer (ATG) Judenburg, 10. Juni 2007 3000 Meter Hindernis Frauen 9:48,87min – Andrea Mayr (SV Schwechat) Regensburg, 06. Juni 2007 U23 Diskus Frauen 58,77m - Veronika Watzek (LC Villach) Feldkirch-Gisingen, 1. Juli 2007 58,32m - Veronika Watzek (LC Villach) St. Pölten, 7. Juni 2007 ÖLV Team Universiade Von 9. bis 14. August finden in Bangkok (Thailand) die Leichtahtletik-Bewerbe der 24. Universiade statt. Gerhard Mayer, Diskus Verein: SV Schwechat SB: 62,12m PB: 62,85m Qualifikation: 10. August Finale: 11. August Andreas Rapatz, 800m Verein: VST Laas SB/PB: 1:48,68 min Vorlauf: 11. August Semifinale: 13. August Finale: 14. August Victoria Schreibeis Verein: DSG Wien SB 100m Hü.: 13,42 sec PB 100m Hü.: 13,34 sec VL + SF: 9. August Finale: 10. August Daniel Spitzl, 1.500m Verein: BSV Brixlegg SB: 3:41,51 min PB: 3:39,92 min Vorlauf: 9. August Semifinale: 10. August Finale: 12. August Martin Steinbauer 5000m Verein: LCC Wien SB: 14:05,19 min PB: 13:41,04 min Vorlauf: 10. August Finale: 12. August Benjamin Siart, Hammer Verein: SV Schwechat SB: 68,67m PB: 69,23m Qualifikation: 13. August Finale: 14. August ÖLV NACHRICHTEN ÖLV Nachrichten | Nr. 1 | www.oelv.at 6 Goldener Verzähler Beim Golden League Meeting am 6. Juli in Paris kam es über 3.000 m Hindernis zu einer peinlichen Panne. Die Schlussrunde wurde zu früh eingeläutet, woraufhin prompt begonnen wurde, Hindernisse abzubauen. Die hochklassige Siegerzeit des Franzosen Bob Tahri von 8:08,47 Minuten war ungültig. Günther Weidlinger blieb mit seinen in Ostrava gelaufenen 8:15,35 Minuten somit eine gute Woche lang weiter an der Spitze der europäischen Jahres-Bestenliste über die Hindernisse. Am 15. Juli brachte Bob Tahri jedoch in Chambery eine gültige Marke auf die Bahn und lief 8:09,06. _________________________________ Team75plus Die Website www.team75plus.com ist für Werfer eine interessante Adresse - hier gibt’s immer Neuigkeiten aus der Wurfszene mit Photos und Videos. Hinter der Website steckt das Team von Gert Kanter. Der kräftige Diskuswerfer aus Estland überrascht immer mit weiten Würfen. So war es 2006 mit 73,38m geworfen in Helsingborg/SWE und auch heuer mit 72,02m aus Salinas/USA jeweils führender der Weltbestenliste. Die Adresse der Website verrät auch ganz klar sein eigentliches Ziel, nämlich die 75- Meter-Marke und damit den Weltrekord von Jürgen Schult zu übertreffen. Olympische Jugendspiele Das IOC hat in Guatemala City beschlossen, dass es ab 2010 Olympische Jugendspiele geben soll. Startberechtigt sind jugendliche Athleten zwischen 14 und 18 Jahren. 2008 werden die Spiele an einen Ausrichter vergeben. Ein Vorläufer dazu ist das von IOC-Präsident Jacques Rogge ins Leben gerufene „European Youth Olympic Festival“ (EYOF). ___________________________________ Drei Athletinnen um Jackpot In der Golden League Serie sind vor dem nächsten Meeting in Zürich nur noch drei Athleten im Rennen um den 1-Millionen- Dollar Jackpot: Michelle Perry/USA (100m Hürden), Sanya Richards/USA (400m) und Yelena Isinbayeva/RUS (Stabhoch). Import – Export Österreichs erfolgreichster Leichtathletik- „Export“ ist zurzeit sicher Lisi Maurer (ÖTB Salzburg). Die Hürdensprinterin lebt und trainiert in Miami / Florida. Heuer wurde sie leider durch einen Riss der Seitenbänder im Knie gebremst. Ihre Rehabilitation verläuft sehr gut, und ist optimistisch in der Hallensaison wieder ins Wettkampf- Geschehen eingreifen zu können. Mit Oliver Plattner (ULC Weinland) wurde jetzt auch ein US-Athlet „importiert“. Der Wahl-Kalifornier kam über die ÖLV-Website auf die Idee für Österreich zu starten. Er wurde in Österreich geboren und besitzt die Staatsbürgerschaft. Erst heuer stieg der 20- Jährige vom Kurzsprint auf die 400 Meter um und brachte es auf 47,53 Sekunden. Im Europacup kam er erstmals in der erfolgreichen 4x400 Meter Staffel für den ÖLV zum Einsatz. Sein Ziel ist es, sich in naher Zukunft für eine internationale Meisterschaft zu qualifizieren. Hürden-Ass auf Weitenjagd Die ehemalige Mehrkämpferin Victoria Schreibeis (DSG Wien) konzentrierte sich in den letzten Jahren erfolgreich auf den Hürdensprint. Mit ihrer Bestzeit von 13,34 Sekunden konnte sie sich 2006 sogar für die EM qualifizieren. In Ebensee, einer bekannt guten Weitsprunganlage, wollte sie nun wieder auf Weitenjagd gehen. Genau einmal trainierte sie dafür ihren Anlauf. Zuletzt war sie im Vorjahr beim Vereinscup auf 5,96 m gekommen. In Ebensee gelangen ihr tolle 6,42 m – eine Weite, mit der sie nicht annähernd gerechnet hatte. Jetzt will sie verstärkt Weitsprung und 100 m Hürden kombinieren: „Ich glaube, die Bewerbe passen recht gut zusammen. Es gibt auch Beispiele von Weltklasseathletinnen wie Jenny Adams, welche das erfolgreich betrieben haben.“ Nun hofft sie, bei der Universiade auch im Weitsprung an den Start gehen zu dürfen. ___________________________________ Nachwuchs bei Christian Pflügl Julian Nicolas ist da! Langstreckler Christian Pflügl und seine Frau Andrea freuten sich am 5. Juli über die Geburt ihres zweiten Kindes. Auch die zweieinhalbjährige Lena Sophie hat ihren Bruder gleich ins Herz geschlossen. ___________________________________ Sebastian Resch schafft 0,5 Vor einigen Jahren noch war Sebastian Resch Österreichs stärkster 800-m-Läufer (Bestzeit 1:49,27). Nun hat der 28-jährige Oberösterreicher an der Uni Rostock sein Doktorat abgeschlossen – mit der Bestnote von 0,5! Diese Marke wird für Dissertationen vergeben, die deutlich besser als „Sehr Gut“ sind. Beruflich ist er bei MTU Aero Engines in Berlin tätig. ÖLV NACHRICHTEN ÖLV Nachrichten | Nr. 1 | www.oelv.at 7 Speerwurfduo Eli & Lisi Gemeinsam haben Elisabeth Pauer (links) und Elisabeth Eberl (rechts) heuer schon viermal den ÖLV-Rekord im Speerwurf verbessert. Aktuell ist die 24-jährige Vollzeit berufstätige Physiotherapeutin Pauer mit 50,13m voran. Eberl, die 19-jährige Sportstudentin und U20-EM-Teilnehmerin hält bei 49,40m. Die beiden Rekord- Werferinnen verbringen nicht wenig Zeit gemeinsam, schließlich sind ist beim gleichen Verein, AT Graz, und beide trainieren mit Ex-Zehnkampf-Ass Horst Mandl (am Bild ganz rechts) und ÖLVSpeerwurfrekordler Gregor Högler (ganz links). Damit es zu keinen Verwechslungen kommt, wird Pauer als „Eli“ gerufen, und Eberl als „Lisi“. „Wir machen gut zwei Drittel des Trainings gemeinsam“, so Pauer. „Im Wettkampf konzentriert sich dann jeder auf sich selbst.“ Horst Mandl, der die beiden in Graz betreut: „Die Zusammenarbeit mit Gregor Högler ist ein Gewinn und hat uns wirklich weitergebracht.“ ___________________________________ Hubert Millonig ist 60 Österreichs erfolgreichster Langstrecken- Trainer, Hubert Millonig, feiert am 27. Juli seinen 60. Geburtstag. Der 5.000-m- Staatsmeister von 1971 hat ab Mitte der 1970er-Jahre mit seinem Bruder Dietmar Millonig, dem langjährigen Hindernis- Rekordmann Wolfgang Konrad und Mittelstreckler Robert Nemeth Erfolge als Trainer feiern können. Später zählte u.a. Michael Buchleitner zu seinen Athleten. Aktuell coacht der ÖLV-Nationaltrainer u.a. Andrea Mayr und mehrere Nachwuchsathleten. Kein WM-Start für Pröll Im Frühjahr war er noch in starker Form, die WM in Osaka hat Martin Pröll allerdings abgeschrieben. Schmerzen im Knie und an der Ferse lassen für das Hindernis-Ass kein Training zu, das ihn rechtzeitig in WM-Form bringen könnte. „Jetzt heißt es wieder Grundlagen aufbauen, damit ich bei der Halbmarathon- WM und der Cross-EM im Herbst gute Leistungen bringen kann.“ Am 13. Juni ist Pröll mit 8:32,49 min unter großen Schmerzen in Prag haarscharf über dem WM-Limit von 8:32,00 geblieben. „Dass ich mir vor diesem Rennen eine Cortison- Spritze geben habe lassen und dort trotz Schmerzen gelaufen bin, war der größte Fehler. Das werde ich nie wieder machen.“ Sentimental Journey Leichtathleten „von früher“, egal ob die aktive Laufbahn erst ein paar Wochen oder schon länger zurückliegt, lädt Gottfried „Gassi“ Gassenbauer zu einem Treffen, um gemeinsam in Erinnerungen zu kramen und mit Spaß und Freude einen herrlichen Abend zu verbringen. „Es haben sich schon sehr viele gemeldet, es dürften deutlich über 100 Leute kommen.“ Termin: Montag, 27. August, ab 17 Uhr Sportcenter Donaucity, Arbeiterstrandbadstraße 128, 1220 Wien E-Mail: gassenbauer@sportcenter-donaucity.at • 28.7.: Austrian Top4 (3. Meeting), Ried im Innkreis, www.austriantop4.at • 5.8.: Schlickeralm Berglauf (WMRA Grand Prix), www.schlickeralmlauf.com • 8.-18.8.: Universiade Bangkok (THA), www.bangkok2007.com • 11.8.: Austrian Top4 (4. Meeting), Wolfsberg, www.austriantop4.at • 11./12.8. Österr. Meisterschaften der Masters, Wels, www.oelv.at • 25./26.8.: ÖSTM Mehrkampf, Kapfenberg, www.oelv.at • 25.8.-2.9.: Weltmeisterschaften, Osaka (JPN), www.iaaf.org • 4.-15.9.: Masters WM, Riccione (ITA), www.riccione.wma2007.org • 11.9.: Intersport Gugl-Meeting, Linz, www.gugl-meeting.at BUCHTIPP Herausforderung Schnelligkeitstraining Von G. Voß, M. Witt u. Roland Werthner. Meyer & Meyer Sportverlag, 2006. ISBN: 978-3898992473 Was ist Ihre Meinung zu den ÖLV Nachrichten oder zu aktuellen Themen der österreichischen und internationalen Leichtathletik? Schicken Sie uns einfach ein E-Mail an redaktion@oelv.at Impressum Herausgeber Pressereferat des ÖLV Inhaber Österreichischer Leichtathletik-Verband, Prinz-Eugen-Str. 12, A-1040 Wien Redaktion Andreas Maier, Robert Katze
Eingetragen am 24.12.2006 - 15:02:57, geändert 30.08.2007 - 10:23:22
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Leichtathletikweb.de - Das Leichtathletik-Portal für Südhessen. |
BW-Bank-Meeting 2008 | 10. Februar | Europahalle Karlsruhe |
TSV Heiningen - Leichtathletikvom WLV genehmigter VOLKSLAUF am 06. Januar 2010Wir bieten sehr gut präparierte und ausgeschilderte Laufstrecken von 1,5km, 3km, 10km und 10km Nordic-Walking auf reizvollen landwirtschaftlichen Wegen auf Teer(65%), Schotter(30%) und Pflastersteinen( 5%) im ruhigen, idyllischen Voralbgebiet zwischen Heiningen, Eschenbach und Göppingen-Iltishof. Start/Ziel an der TSV-Halle, Kurzländstraße 5, 73092 Heiningen (am Bahnübergang) 1,5 km Schüler / Schülerinnen Start 13:00 Uhr 3,0 km Schüler / Schülerinnen und Jugend Start 13:30 Uhr 10 km Jugend, Männer und Frauen, Senioren Start 14:00 Uhr 10 km Nordic-Walking für Jugend, Männer, Frauen, Senioren Start 14:00 Uhr Meldungen an drei-koenigs-lauf@freenet.de www.freenet-homepage.de/tsvh-la beigefügte Anlagen: Flyer_2010_Drei-Königs-Lauf.pdf (122 KB, 224 Downloads) |
800m Mittelstrecklerin auf höchstem NiveauHier findet ihr eine Homepage einer sehr guten 800m Läuferin, die mehrfache deutsche Meisterin ist.beigefügte Anlagen: 100228_hartmann_jana_karlsruhe_foto_yoshi_6724.jpg (150 KB, 33 Downloads) |
Links: 6
Letzter Link hinzugefügt am: 14.03.2010 - 10:55:33
Letzter Link hinzugefügt am: 14.03.2010 - 10:55:33
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