Triathlon
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Kocher Arnold (4 Stimmen)Ironman Triathlet Laufen |
ironmanfritz (2 Stimmen) |
Vicki Grunicke (4 Stimmen)Triathlentin, Weltrekordhalterin im Long Distance Schwimmen, 24h Schwimmen, 24h Radfahren |
Trimago Training (2 Stimmen)Individuelle Trianingsplanung und Betreuung für Ausdauerathleten der Sportarten Triathlon, Laufen und Schwimmen. beigefügte Anlagen: logo.gif (4 KB, 168 Downloads) |
MyGoal - Trainingsplan für Triathlon (1 Stimmen)Dein Trainingsplan für Marathon, Triathlon und Ausdauertraining und kostenlose Informationen zum Ausdauersport. |
Website von Günter Weixlbaumer (1 Stimmen)Homepage von Ironman Günter Weixlbaumer mit vielen Fotos. |
Triathlon: Training, Wettkämpfe, Ergebnisse ... (22 Stimmen)Einsteiger-TippsBegriff Triathlon ... Geschichte Quereinsteiger Wie fange ich an? Wie trainiere ich richtig von Anfang an? Wie trainiert man als Triathlet alle Disziplinen in einem vernünftigen Maß? Und vor allem wie kombiniere ich diese? Antwort: Grundsätzlich sollte ein Training progressiv aufgebaut sein, d.h. Umfang/ bzw. Intensität beginnen mit einem geringen Maß und steigern sich im Laufe des Trainingsprozesses. Das bedeutet folgendes: Überlege, wie viel Zeit maximal pro Woche aufgewendet werden kann. Zum Anfang des Trainings auf keinen Fall schuften. Beginne bei ca. 60-70% und steigere pro Woche um ca. 5% des Umfangs. Nach drei Wochen sollte eine Ruhewoche eingelegt werden, und dann wieder mit dem Umfang der vorherigen, zweiten Woche beginnen usw. Die Trainingsplanung im Ausdauersport wird oft mit dem Bau eines Hauses verglichen: Bis zur Fertigstellung zum fertigen Haus wird Stockwerk auf Stockwerk gesetzt. Wer zu schnell noch oben baut, dem stürzt mit der Zeit das Haus unweigerlich in sich zusammen. Nachdem in den ersten ruhigen Winterwochen durch Kraft- und Techniktraining das Fundament gelegt wurde, kann man zum Jahresbeginn durch Grundlagentraining mit dem Bau des untersten Stockwerkes beginnen. Allgemeine Grundlagen Wer im Sommer Höchstleistungen bringen will, für den beginnt im Januar das allgemeine Grundlagentraining. Die ersten Winterwochen waren die Zeit des Kraft- und Techniktrainings, während der die Grundvoraussetzungen für die sportlichen Leistungen gelegt wurden. Nur mit einer ökonomischen Technik und ausreichender Stabilität des Bewegungsapparats kann der Körper die Belastungen verkraften, die ihn während einer langen Vorbereitung auf die Triathlonsaison erwarten. Mit z.B. 25 Jahren und einer halbwegs vernünftiger Grundkonstitution ist dabei von einer Trainingsherzfrequenz von 120-140 im Fettstoffwechselbereich, 140-165 im aeroben Grundlagenbereich und 165-180 im Übergangs-/Kraftausdauerbereich auszugehen. Das Verhältnis der Disziplinen würde sich wie folgt ergeben: 50% Rad - 30% Lauf - 20% Schwimmen gemessen an der Stundenzahl und jeweils auf 2 Trainingseinheiten/Disziplin verteilt. (Können auch Kombieinheiten sein.) Das ganze gilt bei "gleichmäßig verteiltem Talent in jeder Teildisziplin". Schwächen ausmerzen, d.h. bei der schwächsten Disziplin Schwerpunkte setzen und das Wochenverhältnis auf Kosten der stärksten Disziplin bis zu 10% verschieben. Technik nicht vergessen - alle 2 Wochen (Rad alle 3-4 Wochen) spezielles Techniktraining durchführen. Bei zwei Trainingseinheiten pro Woche/pro Disziplin einmal lockere Ausdauerschulung und das andere Mal Technik und Kraftausdauer (erhöhte Widerstände) kombinieren. Ausdauer Das Prinzip der steigenden Umfänge Gerade für die Langstreckler ist es schier unvorstellbar, dass man in wenigen Monaten – und sechs Monate bis zur Langstreckensaison sind wahrlich keine lange Zeit – in der Lage sein soll, zwischen acht und 16 Stunden Höchstleistung am Stück bringen zu können. Zu realisieren ist dieses Ziel aber auf keinen Fall mit der „Hau-Ruck-Methode“, indem man probiert, so früh wie möglich hohe Umfänge zu trainieren. Effektiver und gesünder wird die Trainingsplanung, wenn man sich langsam, Schritt für Schritt vorantastet. Die Grundlageneinheiten am Wochenende sollten kontinuierlich im Umfang ansteigen, bis man im Mai in der Lage sein wird, einen ersten 30-Kilometer-Trainingslauf zurückzulegen. Für die Kurzstreckler gilt das gleiche Prinzip. Auch wenn hier die reine Wettkampfdauer meist nicht das Hindernis darstellt, so flößt gerade Anfängern die Kombination der drei am Stück absolvierten Disziplinen Respekt ein. Das Prinzip der steigenden Intensitäten Neben dem Ziel die reine Wettkampfdauer zu überstehen, besteht aber auch der Anspruch, die Herausforderung in einer gewissen Zeit zu meistern. Tempotraining ist unerlässlich im erfolgreichen Triathlonsport – egal auf welcher Distanz. Wer aber im Sommer richtig Gas geben will, der muss frühzeitig seinem Körper die Gelegenheit geben, sich langsam an höhere Geschwindigkeiten zu gewöhnen; z.B. durch Fahrtspiele: Nach einer Aufwärmphase von mindestens 20 Minuten, läuft man abwechselnd eine Minute schnell und langsam. Das Tempo sollte man zunächst moderat wählen und langsam steigern. Als Faustregel gilt: Das letzte Intervall sollte immer das Schnellste sein. Das Prinzip der Superkompensation Durch jede Trainingsbelastung kommt es zu einer Ermüdung des Organismus. In der darauffolgenden Wiederherstellungsphase regeneriert der Körper wieder bis zum Ausgangszustand (Kompensation) bzw. ein kleines Stück darüber hinaus (Superkompensation => Leistungszuwachs). Wird nun vor dem Abklingen dieses Superkompensations-Effekts der nächsten Trainingsreiz (also Ermüdung und nachfolgende Superkompensation) gesetzt, so kann man schrittweise einen Leistungszuwachs erzielen: Leistungszuwachs durch Summation von Superkompensationseffekten. Ist der Abstand zwischen den Trainingseinheiten zu groß, erfolgt also kein erneuter Trainingsreiz innerhalb der Superkompensationsphase, wird das Training ineffektiv, die Leistung stagniert. Umgekehrt besteht jedoch die (meist größere) Gefahr sich zu früh (d.h. vor der vollständigen Wiederherstellung) erneut zu belasten! Dies führt zu einer zunehmenden Erschöpfung und unweigerlich zu einem Leistungsabfall. Man bezeichnet diesen Zustand als "Übertraining". Leistungsabfall durch Übertraining Man sollte also immer auf einen ausgeglichenen Wechsel zwischen Belastung und Erholung achten, wobei die Regenerationsdauer individuell verschieden ist und von Umfang und Intensität des jeweiligen Trainings sowie vom Trainingszustand des Einzelnen abhängt. Dieser Wechsel zwischen Belastung und Erholung sollte sowohl im Großen wie im Kleinen stattfinden. Man sollte also seine Belastungs- und Erholungsphasen sowohl langfristig über Monate und Wochen (die sogenannte Periodisierung) als auch kurzfristig im Bereich von Tagen bis hinein in einzelne Trainingseinheiten (Intervall-Training) planen und steuern. Um sein eigenes Trainingsverhalten und die Einhaltung seines individuellen Trainingsplanes optimal überwachen zu können, sollte man ein Trainingsprotokoll führen. Regeneration und Superkompensation ... Trainingsrhythmus ... Formsache Triathlon Jahreszyklus ........Nov. - April: Umfang > Intensität . Mai - Sept.: Umfang < Intensität Der Saisonaufbau startet üblicherweise mit der ersten Vorbereitungsphase im Monat November oder Dezember. Diese Phase geht bis etwa Ende Januar/Feb., die Schwerpunkte liegen im Allgemeinen Ausdauertraining und vermehrt in unspezifische Trainingsformen, wie zum Beispiel Skilanglauf oder Mountainbiking. Die erste Trainingsphase ist außerdem der ideale Zeitraum für ein gezieltes Technik- und Motoriktraining in den Triathlondisziplinen. Ab Februar/März schließt sich Teil zwei der Vorbereitung an. In dieser Phase schult man die speziellen Leistungsvoraussetzungen. Je nach individuellem Leistungsstand sollte man Schwerpunkte in den Einzeldisziplinen setzen. Während im kühlen und unbeständigen mitteleuropäischen Wettermix dieser Jahreszeit ein verstärktes Schwimm- und Lauftraining sehr gut zu organisieren ist, ergeben sich für ein umfangreiches Radtraining witterungsbedingte Probleme. Ein gewisser „Kilometer-Grundstock“ auf dem Rad ist aber unverzichtbar, damit man in der ab Mai folgenden dritten, sehr intensiven Trainingsphase die Form weiter aufbauen kann und nicht zu früh in eine Leistungsstagnation gerät. Hinzu kommt, dass Radtraining im Vergleich zum Schwimmen und Laufen ungleich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Mit einem Trainingsaufenthalt in südlichen Gefilden kann man gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“. Besseres Wetter und ein freies Zeitbudget machen ein umfangreiches und intensives Training eher möglich und führen außerdem zu einer größeren Belastbarkeit für hohe Trainingsumfänge. Aus diesen Gründen bietet sich ein Trainingslageraufenthalt am ehesten zum Ende der zweiten Vorbereitungsperiode an. Je nach Saisonaufbau und Urlaubsplanung sind März und April die klassischen Monate für einen Trainingsschwerpunkt unter südlicher Sonne.Tipps fürs Trainingslager Realistische Jahres-Zielsetzung Portal Ermittlung der Trainingsbereiche TBMKHF-MethodeTriathlet Mark Allen Um ein optimales Training zu ermöglichen, sollte in verschiedenen Belastungsbereichen trainiert werden. Ausgehend vom Maximalpuls werden die Trainingsbereiche festgelegt. Den Maximalpuls kann man mit folgendem Lauftest ermitteln: 3000m Lauf unter Wettkampfbedingungen, wobei die letzten 400m noch mal maximal gelaufen werden müssen. Der ermittelte Puls beim (oder kurz nach dem) Überqueren der Ziellinie ist der Maximalpuls. (Vergleiche eventuell mit 220 minus Alter = Maximalpuls.) Die Lagerstrøm-Formel: Trainingsherzfrequenz = Ruhepuls + (220 - 3/4Lebensalter - Ruhepuls) x Belastungsfaktor (Bsp. für den Belastungsfaktor: Anfänger 0,55; gering trainierte Athleten 0,6) Die Trainingsbereiche TB errechnen sich dann wie folgt Berechnungstool TB1 -> 65-75% des max. Pulses, fettverbrennende Grundlagenausdauer GA 1 mehr TB2 -> 75-85% des max. Pulses, aerobe GA 2 (wechselhafte Dauermethode) TB3 -> 85-90% des max. Pulses, aerob-anaerober Übergang bei 85-95% GA 2 (Intervalle) TB4 -> 90-95% des max. Pulses, wettkampfspezifische Ausdauer WSA EnergiebereitstellungBiometrische Daten Ruhepuls und Trainingsbelastung Solange keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, ist die HF individuell sehr verschieden und hängt von vielen Faktoren ab (u.a. auch Zugangssportart ). Sicherlich sinkt die Trainings-Herzfrequenz während eines fundierten Ausdauertrainings bei gleicher Leistung durch eine zunehmende Ökonomisierung. Ein Maximalpuls nach Tabellen geschätzt, ist somit nur ein Anhaltspunkt. Um genaue Angaben zu erhalten, muss man sich einer Leistungsdiagnostik unterziehen. Der RekomBereich Regenerations- und Kompensationstraining Der RekomBereich liegt an der untersten Reizschwelle des TB1, d.h. < 65 % des max. Pulses. Gesundheits-/WellnessbereicheTraining Schwimmen: 180 - Lebensalter - 20 Schläge/min = Schläge/min Herzfrequenz Rad: 180 - Lebensalter - 10 bis 15 Schläge/min = Schläge/min Herzfrequenz Lauf: 180 - Lebensalter = Schläge/min Herzfrequenz HERZFREQUENZMESSER Die Herzfrequenzerfassung im täglichen Training ist längst nicht mehr den Hochleistungssportlern vorbehalten. Auch im Volks- und Breitensport gehören die Digitaluhren mittlerweile zum Standard. Unüberhörbar machen die Geräte mit piependen und tickenden Warnsignalen beim Überschreiten eines Pulsgrenzwertes auf sich aufmerksam. Beim Joggen im Park, auf der Laufbahn oder beim Stadtmarathon - die Uhren mit Pulsmessfunktion sind ein allgegenwärtiger Begleiter geworden. Ist das nun alles Übertreibung und Spielerei mit technischen Neuerungen oder handelt es sich um eine unverzichtbare Maßnahme der Gesundheitsvorsorge, zur Vorbeugung von Erkrankungen und zur Durchführung eines sinnvollen Trainings ohne Überlastungen? Zunächst bleiben aber noch andere wichtige Dinge zu klären: Wen oder was vermessen wir eigentlich mit diesen Geräten? Und welche genaue Bedeutung haben diese Werte? Welche Pulswerte sind eigentlich "normal"? Um all diese Fragen zu klären beginnen wir mit einem Exkurs in die Physiologie des Herzens. ... [weiter] Portal Richtige Schwimmtechnik Nach dem Start und jeder Wende DelfinschlägeIan Thorpes Beintechnik Der Einstieg in die Kraultechnik Anette Gasper / swimpower.de 2006 Im Schwimmsport wird Kraulschwimmen als Freistil bezeichnet. Dies bedeutet, es gibt keine Vorgaben, wie geschwommen werden muss. Auch im Triathlon sind alle Schwimmlagen erlaubt, für eine schnelle und kraftsparende Fortbewegung ist aber die Beherrschung der Kraultechnik unerlässlich. Bei der Betrachtung der Strömungsmechanik und Vortriebserzeugung im Medium Wasser wird zudem ganz schnell deutlich, warum die Kraultechnik die ökonomischste Fortbewegung im Wasser ist. Das Wasser als Verbündeter, nicht als GegnerÜbungen zum Wassergefühl Je mehr man über die Antriebserzeugung im Wasser weiß, desto einfacher wir das Kraulschwimmen. Wenn man sich flach auf das Wasser legt, erfährt der Körper statischen Auftrieb. Der Körper schwimmt von ganz alleine und wird vom Wasser getragen. Nach kurzer Zeit sinken aber bei den meisten Menschen die Beine langsam ab. Beruhigend ist, der Kopf bleibt oben und damit der Weg zum Luft holen kurz. Aber warum sinken die Beine ab? Der Körperschwerpunkt (KSP) liegt beim flach auf dem Wasser liegen in der Körpermitte, also beim Bauchnabel. Der Lungenvolumenpunkt etwas darüber, da die Luft gefüllten Lungen über dem Bauchnabel liegen. Sobald man beginnt, ein wenig mit den Beinen zu arbeiten (Kraulbeinschlag), sinken die Beine nicht mehr ab. Die Wasserlage stabilisiert sich, denn es entsteht ein dynamischer Auftrieb. Schwimmen ist Atmen im Wasser Neben der Wasserlage ist vor allem die Atmung ein limitierender Faktor. Der Kopf ist im Wasser, die Blickrichtung zum Boden. Den Kopf dabei einfach entspannt und in Verlängerung der Halswirbelsäule hängen lassen. Es wird ein- oder ausgeatmet, ohne große Pausen. Solange der Kopf im Wasser ist, wird die Zeit zum auszuatmen benutzt, sobald der Kopf über Wasser ist, wird eingeatmet. Ein Rennboot braucht einen guten Antrieb? Die Wasserlage passt und man kann im Wasser atmen, aber was ist das Geheimnis des schnellen Schwimmens? Es gibt drei Möglichkeiten, sich im Wasser fortzubewegen. Eine davon ist das Prinzip Actio = Reactio. Hier wird beispielsweise die Hand vor dem Körper eingetaucht und Richtung Füße gedrückt. Das ist die Aktion. Als Reaktion bewegt man sich ein Stück nach vorne. Es kommt also darauf an, das Wasser entgegen der Schwimmrichtung zu bewegen. Da nicht alle Teile der Bewegung entgegen der Schwimmrichtung gerichtet sind, wirkt zu einem Teil auch die Liftkraft, wie bei einem Flugzeug. Zu Beginn des Kraul Armzuges wird die Hand zum Beispiel erst leicht nach außen bewegt (sie schneidet durch das Wasser). In dieser Phase entsteht vor der Hand ein Unterdruck und die Hand, und damit der ganze Schwimmer, werden in Schwimmrichtung gezogen. Auf eine etwas komplexere Art wirken sich auch die Verwirbelungen im Wasser auf die Antriebserzeugung aus. Armzug als Hauptantriebsquelle Die Hauptantriebsquelle beim Kraulschwimmen sind die Arme. Auch hier ist das System an sich ganz einfach. Der Armzug besteht aus fünf einzelnen Teilen, die sich in einer Endlosschleife aneinander reihen. Man beginnt wieder bei der Grundposition, einer guten Wasserlage mit einer effektiven Beinarbeit. Eine Hand bleibt vorne liegen (in unserem Fall die Linke), denn es reicht vollkommen, sich erst einmal auf einen Arm zu konzentrieren. Die rechte Hand taucht auf Höhe des gegenüberliegenden Ellenbogens ein und wird unter Wasser nach vorne gestreckt. Jetzt im Ellenbogen 90 Grad abwinkeln. Man stellen sich vor, im Wasser schwimmt ein Baumstamm, an dem mit der Hand darüber gegriffen und sich dann abgedrückt wird. Dabei schiebt man den Stamm in Richtung Füße. Mit dem Unterarm, der hier ein großes Paddel bildet, wird das Wasser entgegen der Schwimmrichtung weggedrückt. Am Ende des Zuges liegt der Arm gestreckt neben dem Körper, jetzt wird der Ellenbogen zuerst angehoben, er führt die Bewegung über Wasser und die Hand taucht wieder auf Höhe des im Wasser ruhenden Ellenbogens ein, denn der andere Arm liegt immer noch gestreckt vor dem Kopf. Beinschlag wichtig für Wasserlage Voraussetzung einer guten Wasserlage ist eine effektive Beinarbeit. Die Bewegung beginnt in der Hüfte. Der Beinschlag gleicht einem Schuss beim Fußballspielen. Ziel der Beinarbeit ist es, die Wasserlage zu stabilisieren und die Beine in der Stromlinienform des Körpers zu halten. Es ist daher sehr wichtig, die Amplitude des Beinschlags nicht zu groß zu gestalten (30 cm sind vollkommen ausreichend). Kraul Technik Tipps von Jan Sibbersen, schnellster Schwimmer beim Ironman Hawaii: 1. Streckung - versuche im Training deine Arme nach dem Eintauchen unter Wasser so weit wie möglich zu strecken, auch wenn du müde wirst. Hier kannst du ganz leicht an Zuglänge gewinnen. 2. Kopfhaltung - versuche deinen Kopf so ruhig wie möglich zu halten und ihn auch bei der Atmung nicht zu heben, sondern nur nach "seitlich-hinten" zu drehen. Wilde Kopfbewegungen wirken sich auf den ganzen Körper aus und beeinflussen deine Wasserlage und den Wasserwiderstand deines Körpers negativ. 3. Hoher Ellbogen - entscheidend für den Vortrieb unter Wasser. Versuche den Unterarm möglichst früh in der Zugphase senkrecht zur Wasseroberfläche anzustellen, so erreichst du maximale Effektivität beim Vortrieb. Die Armbewegung Die Zugrichtung geht nach hinten, also in Linie der Fortbewegungsrichtung. Die Hände bleiben während des Gesamtzuges in einer Höhe, d.h. der Ellbogen ist in der Schulterhöhe stark gebeugt, um sich dann in der Druckphase wieder zu strecken. Der Zug beginnt also mit gestreckten Armen, der Ellbogen beugt sich, erreicht die stärkste Beugung beim Übergang von Zugphase zu Druckphase (in Schulterhöhe), dann streckt sich der Arm wieder allmählich. Der Zug endet mit gestrecktem Arm seitlich hinter dem Gesäß. Der Ellbogen muss hoch gehalten werden. Die Hand beginnt mit dem Zug und überholt den hohen Ellbogen (Einwärts-Rotation des Unterarmes). Nach Beendigung des Zuges gehen die Arme locker und schnell nach vorn, um dort mit dem nächsten Zug zu beginnen. Die Hände behalten während des Gesamtzuges ihre offene und senkrechte Stellung bei, d.h. der Winkel der gestreckten Hand gegen den Unterarm ändert sich ständig. Der Kopf sollte möglichst locker gehalten werden - mit Blick nach vorne und leicht schräg nach unten. Die Rotation Je besser die Technik, desto leichter und schneller gleitet man durchs Wasser und kann dabei viel Kraft sparen. Das Zauberwort heißt Rotation aus der Hüfte um die Körperlängsachse. Die Rotation sorgt dafür, dass der Zug länger und kräftiger wird. Der Zug beginnt mit dem Abwinkeln im Ellenbogen um 90° Richtung Boden. Die Hand und der Unterarm bilden ein großes Paddel, mit dem man sich vom Wasser abdrückt. Ist die Hand auf Höhe der Schulter angekommen, dann beginnt die Rotation in der Hüfte. (Zieht man mit dem rechten Arm, dann wird die Hüfte auf der rechten Seite Richtung Wasseroberfläche gedreht.) Zusammen mit dem Arm und den starken Rückenmuskeln wird kraftvoll bis zum Ende durchgezogen. vgl. Hacketts Rotation RotationsÜbungen Im Wasser stehen (Vertikaler Beinschlag): Die Hände liegen an den Oberschenkeln, Kopf über Wasser und Beinarbeit. Diese Übung schult den effektiven Beinschlag, wenn die Übung richtig gemacht wird, ist sie fast gar nicht mehr anstrengend. Vertikaler Beinschlag Variation: Drehen um 90°. Die Drehung wird durch die Beinarbeit eingeleitet, nicht mit den Schultern führen. Zuerst wird die Hüfte gedreht, zuletzt die Schultern und der Kopf. Korkenzieher: Die Hände liegen an den Oberschenkeln, Bauchlage, Kopf im Wasser und Beinarbeit. Auf den Rücken drehen, ohne die Hände zu benutzen. Die Bewegung kommt aus der Beinarbeit, die Hüfte wird zuerst gedreht. Abschlagschwimmen - Betonung liegt auf der Druckphase, denn diese macht schnell im Wasser. Dabei versuchen, mit der Hüfte die Rotation auszuführen. ... [mehr] Übungen für einen kraftvollen Zug Fingerspitzen durch das Wasser nach vorne ziehen - gute Eintauchphase, die Hand während des Gleitens unter Wasser nach vorne strecken. Einarmschwimmen und Faustschwimmen - darauf achten, dass du im Ellenbogengelenk um 90° nach unten abwinkelst und so den Zug kraftvoll beginnst. Daumen über den Oberschenkel streifen - die Hand wirklich bis zum Ende durchziehen! Grundsatz: step by step! Konzentriere dich immer nur auf einen Aspekt deiner Technik! Technik der Rollwende Technikbetonte Schwimmpläne Tipp: Schwimmbrille Triathlonspezifisches Schwimmen Sobald der Startschuss des Triathlons erfolgt, beginnt das Wasser zu kochen. Die Massen wühlen sich halb schwimmend, halb kämpfend durch die Fluten, bis sich nach einigen hundert Metern die Fronten lichten. Während die guten Schwimmer jetzt ungestört vorn im Feld ihr Programm abspulen, beginnt hinten das große Sterben von allen, die sich zu Beginn vom hohen Anfangstempo haben hinreißen lassen. Treffe deshalb bereits im Training erste Vorkehrungen für einen optimalen Start in den Triathlon. Schwimmen im Triathlon ist anders! Erst einmal ist das Anfangstempo enorm hoch. Auf den ersten 400 Metern wird nahezu die Bestzeit über diese Strecke geschwommen, um sich von der Masse zu lösen und befreit schwimmen zu können. Danach gilt es, das richtige Maß zu finden zwischen einem eigenen, schnellen Schwimmrhythmus und dem Rhythmus der Gruppe, in der man sich nach den ersten Metern wiederfindet. Dieses Schwimmen im Wasserschatten spart bis zu zehn Prozent der Energie und kann daher erfolgreich genutzt werden, um gemeinsam mit vermeintlich schnelleren Schwimmern aus dem See zu steigen. Aber das Leben in einer Gruppe kann durch Tempowechsel, die immer wieder kurzfristig ans Limit führt, sehr schwer sein. Durch spezielle Schwimmprogramme lässt sich das Stehvermögen trainieren, also den Wechsel aus einem sehr hohen Tempo und einem individuell schnellen Dauertempo. Laktat-Verträglichkeit trainieren Der nächste große Unterschied beim Triathlonschwimmen macht das Schwimmen im Freiwasser und damit verbunden der Einsatz des Neoprenanzugs aus. Durch dieses Hilfsmittel verbessert sich die Wasserlage deutlich, aber auf der anderen Seite werden die Beweglichkeit und die Technik eingeschränkt. Viele hervorragende Schwimmer haben daher Probleme, ihre Fähigkeiten in der ersten Disziplin im Triathlon zur Geltung zu bringen und steigen nicht selten hinter eigentlich schlechteren Schwimmern aus den Fluten. Der dritte und wichtigste Unterschied stellt das Problem der Orientierung im Freiwasser dar. Für die korrekte Orientierung aus der Fisch-Perspektive ist es wichtig, sich bereits vor dem Start markante Punkte am Streckenrand einzuprägen, die die Richtung zu den Wendebojen und letztendlich dem Schwimmziel anzeigen. Selbst große Bojen, die vom Rand des Sees einfach zu erkennen sind, können sich schwimmend schon bei minimalem Wellengang dem Blickfeld entziehen und die Orientierung extrem erschweren. Üben sollte man außerdem, um die Orientierung zu erleichtern, auf beide Seiten zu atmen und auch einige Meter im Wasserballkraul zurückzulegen. So kann man sich von Zeit zu Zeit einen guten Überblick verschaffen, ob man noch auf dem richtigen Kurs ist und wo sich die Mitstreiter befinden. Freiwasserschwimmen Richtige Position auf dem Rennrad Es gilt, den Windwiderstand zu minimieren. Den größten Einfluss auf die Aerodynamik hat die Sitzposition, an der man kurz vor dem Saisonhöhepunkt aber nichts mehr ändern sollten. Zudem hat diese beim Triathlon Grenzen, da eine sehr extreme und gestreckte Zeitfahrposition die Leistung im anschließenden Lauf beeinträchtigen kann. Auf jeden Fall sollte man aber einen Triathlonaufsatz nutzen, der bereits ganz entscheidend den Windwiderstand vermindert. Taktik und Material Der Ironman Lanzarote 2006 war geprägt von besonders starkem Wind, der den Teilnehmern das Leben schwer machte. In extrem tiefer Aeroposition enteilt der Schwede Björn Andersson seiner starken Konkurrenz auf dem Rad – und bezahlt beim abschließenden Lauf bitter für seine Anstrengungen. Was auf dem Rad durch eine extreme Haltung Zeit spart, kann beim Laufen viel Zeit kosten, wenn die muskuläre Beanspruchung durch das Radfahren sich nicht mit der des Laufens verträgt. Finde die richtige Abstimmung! Besonders die zweite Disziplin als materialtechnisch Aufwendigste der drei Sportarten, war immer Ziel von erfinderischen Sportlern, die das Optimum im Kampf gegen die Uhr erreichen wollten. Nicht von ungefähr kamen die Zeitfahrlenker, wie sie im Radrennsport zum Kampf gegen die Uhr eingesetzt werden, von der Randsportart Triathlon in die etablierte Radszene. Triathlon bedeutet in der Regel den Kampf allein gegen die Uhr. Der „Hauptgegner“ ist der Windwiderstand, der 75 bis 85 Prozent unserer Energie auf dem Rad verschlingt. Windschnittige Sitzposition Es gilt demnach, den Windwiderstand so weit wie möglich zu verringern. Den größten Einfluss auf die Aerodynamik hat die Sitzposition. Gerade hier muss man die richtige Balance finden: Eine sehr tiefe Haltung mit flachem Rücken und gestrecktem Oberkörper hat sich im Windkanal als besonders windschnittig erwiesen. Diese Position stößt beim Triathlon allerdings an ihre Grenzen, da die muskuläre Ermüdung besonders im Rücken- und Gesäßbereich die Leistung im anschließenden Lauf sehr beeinträchtigen kann.
Eingetragen am 17.03.2007 - 22:47:20, geändert 30.08.2007 - 10:24:29
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