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Beschreibung: Todesfälle beim Laufen und Marathon
Zunehmende Unvernunft beim Laufsport
(27.6.2007)

In Deutschland gab es alleine in diesem Jahr bereits acht Todesfälle bei verschiedenen Laufveranstaltungen. Einerseits wird es bei einem Massenphänomen wie einem großen City Marathon wie in Berlin selbstverständlich rein statistisch schon wahrscheinlicher, dass unter 30.000 Menschen innerhalb von sieben Stunden jemand stirbt, andererseits beruhen die meisten Fälle auf Unvernunft und wären vermeidbar gewesen: nämlich unerkannte Herzfehler und Laufen mit Infekt bei Fieber. Bei den großen Laufveranstaltungen trauen sich heute immer mehr Freizeitläufer an den Start, die offenbar sehr naiv oder überehrgeizig die einfachsten drei Regeln nicht kennen:

Laufe keinen Wettkampf und schon gar keinen Marathon ohne ordentliches Training! Eineinhalb besser zwei Jahre regelmäßiges Training sind dazu nötig.
Laufe niemals, auch nicht im Training, wenn Du Fieber hast! Du kannst mehr als Dein Startgeld für den Wettkampf verlieren!
Lass Dein Herz bevor Du mit dem Laufen beginnst und auch zwischendurch jährlich regelmäßig checken!
Früher, als die meisten Läufer noch in Vereinen Mitglied waren, partizipierten sie an dem Know-how der Übungsleiter, Trainer und von erfahrenen Wettkampfläufern. Heute sind Vereinsmitgliedschaften offensichtlich außer Mode gekommen. Quereinsteiger, die vom "Tuten und Blasen" des Laufens offenbar keine Ahnung haben, wohl auch nie ein gutes Laufbuch gelesen haben, auf keinem Vortrag oder Laufseminar waren, keinen Trainingsplan befolgen und auch nie bei einem Lauftreff aufgetaucht sind, stehen plötzlich von falschen Ehrgeiz angetrieben in Berlin oder New York an der Startlinie. Sporthändler berichten mir, dass Kunden sechs Wochen vor einem Marathon sich zum ersten Mal ein paar Laufschuhe besorgen, weil Sie "jetzt so langsam mal mit dem Training anfangen müssten". In New York erzählen mir Debütanten einen Tag vor dem Rennen, dass sie noch nie einen Wettkampf in ihrem Leben gelaufen seien und Vortags (also zwei Tage vor dem Start!) ihren ersten langen Lauf über 25 Kilometer absolviert haben.... Dem ist leider nichts mehr hinzuzufügen.

Die immer und immer wieder auf den dritten Programmen wiederholte Sport-Seifenoper "Null auf 42", in der die Marathonvorbereitung für einen Großteil der Teilnehmer falsch und viel zu schnell angegangen und dabei regelrecht übers Knie gebrochen wurde, hat leider auch dazu beigetragen, dass sich Übergewichtige, möglicherweise noch mit anderen unerkannten Risikofaktoren gesegnete Normalos plötzlich den (schwierigen New York-) Marathon als den ultimativen Kick raussuchen. Das Drehbuch wurde schon vorher fernsehgerecht auf Einschaltquote geschrieben. Die Teilnehmer und Trainer mutierten zu ausführenden Marionetten der gewünschten und erhofften Dramaturgie. Dass man einigen Teilnehmern besser abgeraten hätte überhaupt in New York zu starten, wäre wohl mehr als vernünftig gewesen, aber das passte wohl nicht so recht ins Konzept. Die Protagonistin "Anna", die von Anfang an hätte walken müssen statt zu laufen, landete vollkommen überfordert beim viel zu früh im Mai eingeplanten Start beim Mainzer Hitze-Halbmarathon beim Notarzt. Hier wurde die Unvernunft in der Sendung unverantwortlich auf die Spitze getrieben. Statt sie vorzeitig rauszunehmen, hat man das TV-Drama fahrlässig weiter inszeniert, was tödlich hätte enden können!

Du musste einen Baum pflanzen, einen Sohn zeugen, ein Haus bauen und.... einen Marathon laufen! So könnte man den Zeitgeist heute etwas überspitzt formulieren. Der leichtfertigen These: "Jeder könnte Marathon laufen!" möchte ich an dieser Stelle auch aus jahrzehntelanger Erfahrung als Lauf- und Marathontrainer entschieden widersprechen: Es kann und soll nicht jeder Marathon laufen! Marathon ist eben kein Sonntagsspaziergang! Leider lassen sich vermehrt Abenteurer ohne den nötigen Respekt vor dieser enormen körperlichen Belastung und den damit verbundenen orthopädischen und kardiovaskulären Risiken auf das (New York-) Marathon Abenteuer ein. Die Reise wird dann schon mal sicherheitshalber ein Jahr vorher gebucht, statt einen Marathon erst dann zu laufen, wenn es der Trainingszustand und der Bewegungsapparat zulässt! Diese unerfahrenen Hasardeure erleben dann mehr oder weniger gut trainiert und beraten im einfacheren Falle den "Mann mit dem Hammer", aber spätestens bei Hitzerennen ihr Waterloo, leider bis hin zum Todesrisiko.

Nun bezog auch die Vereinigung "German Road Races" auch zu den Risiken Stellung . Das angesichts der Todesfälle bei Veranstaltungen mit unterschiedlichen Distanzen vorschnell ins Spiel gebrachte gesundheitliche Attest lehnen die GRR-Straßenlaufveranstalter entschieden ab, weil es neben rechtlichen Konsequenzen zu viele Unsicherheitsfaktoren und einen kaum in dem gebotenen Zeitraum zu bewältigenden Verwaltungsaufwand bedeutet. In Frankreich ist ein Attest beispielsweise Usus. Vielmehr fordert German Road Races eine verbesserte gesundheitliche Aufklärung und maßvolle Trainingsvorbereitung innerhalb der Laufkundschaft. "Unsere Veranstalter verlangen zwar in den meisten Fällen bereits in einer zu unterschreibenden Erklärung einen angemessenen Trainingszustand und eine Aussage über den Gesundheitszustand. Das ist uns aber zu wenig!", erläutert GRR-Sprecher Wilfried Raatz die derzeitigen Gepflogenheiten beim Anmeldeprozedere. Künftig möchte German Road Races eine verbindliche Erklärung, dass ein zeitlich nahe am Veranstaltungstermin gelegener Gesundheits-Check bei einem Spezialisten durchgeführt wurde. Entschieden weist allerdings German Road Races eine in den Medien teilweise verbreitete Panikmache zurück. "Das führt allenfalls zu einer unnötigen Verunsicherung und hilft uns in der Sache nicht weiter. Für uns muss eine maßvolle Aufklärung mit flankierenden Maßnahmen im Vordergrund stehen," sagt GRR-Sprecher Horst Milde. "Neben der Eigenverantwortung der Läufer und dem Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen als mündiger Bürger bleibt für uns als eine der Hauptaufgaben, die Läufer zu einem adäquaten Training anzuhalten. Ein gesundheitliches Restrisiko wird es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen jedoch leider immer geben."
Eingetragen am: 24.12.2006 - 15:21:53 (Geändert 03.08.2007 - 10:08:36)
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