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Beschreibung: Fitness im Wasser


Fit im Wasser - Training für Kondition, Herz und Kreislauf! Aquagymnastik stärkt den gesamten Bewegungsapparat - und zwar fünfmal effektiver als an Land, denn der Wasserwiderstand ist 900-mal größer als in der Luft. Die Übungen unter Wasser sind langsam und fließend.

Das Wasser verhindert reißende und stoßende Bewegungen, gut für Rücken und Gelenke! Abgesehen von unseren Muskeln stärkt die Gymnastik im Schwebe-Zustand den Gleichgewichtssinn und schärft die Konzentration. Alles rund um die Bewegung im Wasser erfahren Sie im Service der Landesschau Rheinland-Pfalz.

Informationen unseres Experten:

Das Training im Nassen hat viele Vorteile: Durch den Auftrieb des Wassers werden die Gelenke und Bänder entlastet, das ist beispielsweise hilfreich für Übungen zum Muskelaufbau oder nach einer Verletzung oder Operation.
Das Verletzungsrisiko ist minimal. Ganz wichtig ist außerdem, dass die Übungen bei gleicher Kraft wesentlich langsamer und dadurch bewusster durchgeführt werden. Denn man muss sich durchs Wasser regelrecht "durcharbeiten". Das birgt den größten Vorteil: die Übungen sind viel effektiver.

Mit Aqua-Fitness trainieren Sie Kondition, Herz und Kreislauf und stärken ganzheitlich den gesamten Bewegungsapparat – und das fünfmal effektiver als zu Lande. Der Wasserwiderstand, gegen den Sie in den Übungen antreten, ist 900 mal größer als in der Luft.

Wasser regt nicht nur Herz und Kreislauf an, es verwöhnt mit einem Beauty-Effekt: Während der Übungen entsteht eine Massage-Wirkung, die die Durchblutung der Haut, der Muskeln und des Bindegewebes fördert. Die daraus entstehende Straffung und Entschlackung des Gewebes beugt unerwünschten Polstern vor.

Der Auftrieb des Wassers und die Aufhebung der Schwerkraft bewirken, dass wir sanft und in aufrechter Haltung arbeiten und unsere Gelenke schonen, was nicht nur für Rückenpatienten oder Schwangere vorteilhaft ist. Auch Profi-Sportler und Amateure schätzen die "gesunde" Eigenschaft des Element Wassers. Nicht zuletzt fördert die Bewegungs-Koordination im Schwebe-Zustand unseren Gleichgewichtssinn und schärft die Konzentration. Es ist eine Art Wasser-Meditation, der Alltag ist vergessen. Fitness für Körper, Geist und Seele.

Die Leichtigkeit von "Wasser-Workouts" kommt vor allem Bändern, Sehnen und Gelenken zugute: Wenn Sie etwa bis zum Hals im Wasser stehen, lastet nur noch ein Zehntel Ihres Körpergewichts auf dem Bewegungsapparat. Darum tut ein Aqua-Aktivprogramm auch doppelt gut. Es entlastet das Skelettsystem und stärkt all jene Muskeln, die wichtig sind für einen stabilen Rumpf und eine gesunde Wirbelsäule – Rücken, Bauch und Brust. Besonders Menschen, die im Beruf und Alltag einseitigen Belastungen ausgesetzt sind (etwa viel sitzen, stehen, heben), brauchen ein gezieltes Rumpftraining zum Ausgleich.

Neben der Entlastung der Wirbelsäule werden immer alle Muskelgruppen beansprucht, auch und gerade die Bauch- und Rückenmuskulatur des Oberkörpers, die sonst oft vernachlässigt wird.

Wenn die benötigte Muskelanspannung intensiviert werden soll, werden sogenannte Widerstandsverstärker, wie z. B. Wasserbretter oder Pool-Nudeln verwendet. Unter Wasser führen Sie die Übungen langsam und fließend durch, der Widerstand verhindert reißende und stoßende Bewegungen.

Je flacher das Wasser, desto weniger ausgeprägt sind die positiven Effekte in Bezug auf eine Entlastung der Wirbelsäule und der Gelenke, denn der Auftrieb ist entsprechend geringer.
Allerdings sind beispielsweise im knie- bis hüfttiefen Wasser noch schnellkräftigere, das heißt explosivere Bewegungen möglich, die in hüft- bis brusttiefem oder schultertiefem Wasser schon nicht mehr möglich sind. Denn dann ist zwar mehr Entlastung des gesamten Bewegungsapparats gegeben, jedoch können die Bewegungen aufgrund des hohen Widerstands des im Vergleich zur Luft dichteren Mediums Wasser nicht mehr so schnell ausgeführt werden.

Ob Radfahren, Kick-Boxen, Pilates oder Joggen – fast alles kann auf im Wasser gemacht werden.

Ob Neu-Sportler oder Sport-Profi, wer Lust auf Bewegung im Wasser hat, sollte damit anfangen. Und das nicht zuletzt deshalb, da mittlerweile je nach Zielgruppe ganz spezielle Kurse existieren. Gerade für die immer größer werdende Bevölkerungsgruppe der älteren Sportler bietet die Bewegung im Wasser die genannte Vorteile. Doch auch für fitnessorientierte Menschen, die ihr Herz-Kreislaufsystem angemessen trainieren wollen, ist Aquasport mittlerweile interessant. Schließlich nutzen heute sogar Spitzensportler - auch und gerade aus der Leichtathletik - die Möglichkeit des Aquajoggings; und das nicht nur in der Rehabilitation.

Jeder Neueinsteiger ab dem 35. Lebensjahr sollte erst einen Gesundheitsscheck beim Arzt machen lassen, bevor er ins Becken steigt. Aufpassen muss man allerdings, wenn man zu hohem Blutdruck neigt oder ein schwaches Herz hat: Der Druck wirkt auch auf die oberflächlichen Venen und treibt dadurch vermehrt Blut zum Herzen zurück. Dadurch wird die Beweglichkeit, Koordination und Kraft verbessert, vor allem aber entsteht ein echtes Herz-Kreislauf-Training.

Der Wasserdruck hat auch auf das Herz-Kreislaufsystem unmittelbare Auswirkungen. Im Wasser kommt der so genannte "Tauchreflex" zum Tragen, das heißt, der Herzschlag - also der Puls - sinkt um zehn bis 15 Schläge pro Minute. Zusätzlich sorgt der Wasserdruck für einen erhöhten Rückfluss des Bluts zum Herzen, wirkt wie eine Art Venenpumpe.

Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit des Wassers kommt es außerdem zu einer erhöhten Wärmeabgabe des Körpers. Zur Regulierung der Körpertemperatur ziehen sich die Blutgefäße zusammen und dehnen sich nach Verlassen des Wassers wieder - der so genannte Saunaeffekt. So wird das Immunsystem gestärkt: Britische Wissenschaftler konnten in Untersuchungen nachweisen, dass Aquasportler seltener an Bronchitis leiden als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Wer Übergewicht hat und dagegen etwas tun möchte, fühlt sich möglicherweise unter Wasser wohler als an Land. Wasser macht beweglicher und schützt auch vor allzu neugierigen Blicken: Die Fettpölsterchen und die anfangs noch unbeholfenen Bewegungen werden vom Wasser verhüllt. Und das Training ist wie gesagt effektiver als der Sport an Land.

Die Wassertemperatur sollte etwa 24 bis 29 Grad betragen. Ist das Wasser zu warm, schwindet der Ansporn, sich anzustrengen. Ist das Wasser zu kühl, sinkt die Fettverbrennung. Und schließlich will man meist nicht nur Spaß haben, sondern auch Pölsterchen abbauen. Dazu ist auch wichtig, dass man beim Trainieren noch sprechen kann: Wer nur noch keucht, verbrennt auch kein Fett mehr.

"Beim Schwimmen ist bei Freizeitschwimmern im allgemeinen der Wirkungsgrad recht schlecht", sagt Hans-Jörg Lang vom Sportwissenschaftlichen Institut an der Universität des Saarlandes. Was er meint: Ottonormalverbraucher beherrscht die Schwimmtechnik meist nicht so gut, setzt deshalb viel zu viel Kraft ein, so dass er kein sinnvolles Ausdauertraining mit dem richtigen Tempo und der richtigen Herzfrequenz problemlos absolvieren kann. Das Aquajogging mit den verschiedenen Laufstilen ist jedoch sehr leicht zu erlernen, die richtige Herzfrequenz lässt sich einfach mit entsprechenden Pulsmessern kontrollieren. In der Rehabilitation, für die verschiedensten Zielgruppen an Freizeitsportlern im Fitnessbereich oder als Ergänzung des regulären Trainingsplans von Spitzensportlern - überall haben sich Aquafitnessangebote bewährt.

Es gibt Kurse speziell für Senioren, Schwangere und Kinder, für Menschen mit Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauferkrankungen oder Kurse mit "Problemzonen-Gymnastik". Einfach im nächsten Schwimmbad fragen. Meist kann man eine Schnupperstunde absolvieren und ausprobieren, ob einem der nasse Sport liegt. Idealerweise werden die Kurse von ausgebildeten und zertifizierten "Aqua-Fitness- Instruktoren" angeboten. Gilt der Kurs als Prävention, zahlt die Krankenkasse einen 80-prozentigen Zuschuss zur Kursgebühr. Ohne Zuzahlung muss man je nach Anbieter für 8-10 Kursstunden mit etwa 60 – 120 Euro rechnen.


Aquafitness-ABC


Aqua-Balancing:
Kann auch als "esoterische" Art der Körperarbeit im Wasser bezeichnet werden, wo Elemente aus sanften Dehn- und Streckübungen, Massagen und Gelenkmobilisation, Energie und Atemarbeit über und unter Wasser zu einer Einheit verbunden werden.
Ziel: Die Übungen sollen zu absoluter Ruhe, tiefer Entspannung, Geborgenheit, Freude und Leichtigkeit führen. Wichtig bei diesen Entspannungsübungen ist eine angepasste Wassertemperatur von über 30 Grad Celsius, um das Auskühlen des Körpers zu verhindern.

Aqua-Ball:
Ist die Breitensportvariante der Wettkampfsportart Wasserball. Gespielt wird in zwei Mannschaften à vier Spielern auf einem circa zwölf mal acht Meter großen Feld. Wichtig dabei: Das Wasser sollte nicht tiefer als rund 1,30 Meter sein. Das ermöglicht den Spielern jederzeit zu stehen und den Ball besser zu kontrollieren.

Aqua-Boxing:
Analog des Trends in Studios, Fitness-Übungen mit Bewegungen aus bestimmten Kampfsportarten zu kombinieren, gibt es auch im Wasser ein Aqua-Boxing- oder Aquadrill-Angebot. Es ist ein komplexes, intensives Ganzkörpertraining, mit dem insbesondere das Kraftausdauervermögen gesteigert werden soll. Die Übungen wie verschiedene Elemente aus dem Boxen oder dem Thai-Boxen aber auch Schrittkombinationen aus dem Aqua-Jogging können sowohl im stehtiefen Wasser als auch im Tiefwasser durchgeführt werden.

Aqua-Dancing:
Bewegung zu Musik im Wasser. Das wirkt motivierender als einfache Geh- oder Laufprogramme. Deshalb nutzt wohl auch jeder Animateur in Clubhotels diese Möglichkeit in seinem Programm. Der Übergang von Aqua-Dancing zu Aqua-Robic ist dabei fließend. Gekennzeichnet wird die rhythmische Bewegung im Wasser immer durch die Auswirkung des im Vergleich zu Aerobic- und Tanzübungen an Land erhöhten Widerstands: So fallen die Bewegungsamplituden deutlich geringer aus, werden eher nur einzelne Gelenke mit rhythmischen Bewegungen trainiert. Geschult wird durch die Bewegung im sonst ungewohnten Element Wasser vor allem die Koordination, aber auch Kraft und Ausdauer werden bei entsprechender Intensität positiv beeinflusst.

Aqua-Fatburning:
Im Prinzip ist jedes Bewegungsangebot im Wasser ein besonderes "Fatburning"- also Fettverbrennungs-Programm. Denn dank der hohen Wärmeleitfähigkeit des Wassers wird der gesamte Stoffwechsel beim Aufenthalt im Wasser enorm angeregt - der Energieverbrauch steigt daher im Vergleich zu den gleichen Aktivitäten an Land um einiges an. Ein von entsprechend ausgebildeten Instruktoren geleitetes Training, in dem für die Übungen auch noch die richtigen Intensitäten vorgegeben und überprüft werden, kann den gewünschten Effekt noch zusätzlich unterstützen.

Aqua-Jogging:
Das Kernstück des Ausdauertrainings im Wasser in Sachen Aquafitness ist abgesehen vom eigentlichen Schwimmen selber das Aqua-Jogging oder Aqua-Running. Im Prinzip sind zwei Formen des Laufens im Wasser zu unterscheiden: Das "Suspended Deep Water Running" im Tiefwasser, bei dem kein Bodenkontakt entsteht und man sich dank Auftriebshilfen wie der "Wet Vest", des "Aquajoggers" oder eines "Aqua Fitness Belts" über Wasser hält. Ursprünglich wurde nur diese Form des Laufens in den USA als Aqua-Jogging bezeichnet, das Laufen in hüfttiefem Wasser hingegen als Aqua-Running. In der deutschensprachigen Literatur wird dieser Unterschied im allgemeinen jedoch nicht gemacht.

Aqua-Power:
Oberbegriff für Kraftausdauerprogramme im Wasser. Unterstützt wird die Arbeit generell durch den Wasserwiderstand, der für erhöhten Energieverbrauch sorgt. Um die Intensität zu steigern können auch noch speziell für den Gebrauch im Wasser entwickelte Hanteln eingesetzt werden, oder Spezial-Handschuhe ("Aqua-Mitts"), mit denen sich der Wasserwiderstand ganz individuell noch weiter erhöhen lässt.

Aqua-Relaxing:
Oberbegriff für die verschiedensten Entspannungsmöglichkeiten im Wasser. Gearbeitet werden kann an der oder unter der Wasseroberfläche, mit oder ohne Partner beziehungsweise "Gerät". Auch hier ist je nach Dauer der Entspannungseinheit auf eine ausreichend hohe Wassertemperatur zu achten, da der Körper sonst schnell auskühlt.

Aqua-Robic:
Die verschiedensten Elemente aus dem Aerobic-Training an Land werden ins Wasser übertragen. Ziel ist die Verbesserung der Ausdauer, dazu werden verschiedene Bewegungen wiederholt mit mittlerer bis schneller Bewegungsgeschwindigkeit gegen den Wasserwiderstand ausgeführt, wobei häufig auch die "Aqua-Mitts" (Handschuhe) zur Steigerung der Intensität eingesetzt werden können. Hauptunterschied zum Aqua- oder Hydro-Power ist die höhere Bewegungsgeschwindigkeit und größere Wiederholungsanzahl.

Aqua-Step:
Bereits an Land ist Step-Aerobic ein super Training. Doch dabei kann die Belastung der Gelenke doch recht erheblich sein. Im Wasser, wo das Körpergewicht, das auf die Gelenke wirkt, durch den Auftrieb des Wasser verringert wird, werden die Bänder und Gelenke deutlich entlastet. Um diesen Effekt wirklich nutzen zu können, sollte in hüft- bis brusttiefem Wasser geübt werden. Neben der positiven Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und der Kräftigung insbesondere der unteren Extremitäten stellt Step-Training im ungewohnten Element Wasser auch Anforderungen an das Koordinationsvermögen. Als Hilfsmittel wird wie an Land ein Stepper eingesetzt, der auf dem Beckenboden aufgestellt wird.

Aqua-Stretching:
Oberbegriff für alle Dehn- und Stretchingformen im Wasser. Dabei wird versucht, die besonderen Eigenschaften des Wassers wie etwa den Auftrieb, für die Übungen auszunutzen.

Aqua-Walking:
Im deutschen Sprachraum als Begriff für Geh- und Laufbewegungen im stehtiefen Wasser mit Bodenkontakt verwendet (vgl. Aqua-Jogging). Es eignet sich hervorragend sowohl für Neueinsteiger als auch ältere Menschen, Kräftige und Übergewichtige, aber auch in der Rehabilitation nach Verletzungen am Stützapparat oder als Bewegungsangebot im präventiven Breitensport.

Wassergymnastik, funktionelle:
Ziel ist vor allem die Verbesserung der Beweglichkeit. Traditionell werden dabei oft kreisende und schwingende Bewegungen eingesetzt, durch die sich das Bewegungsausmaß und die Funktion der Gelenke verbessern soll.

Wassergymnastik, konditionelle:
Im Gegensatz zur funktionellen dient die konditionelle Wassergymnastik vor allem der Verbesserung von Kraft und Ausdauer. Dabei werden sowohl die speziellen Eigenschaften des Wasser wie Auftrieb, Widerstand sowie Sog- und Strudelwirkungen ausgenutzt als auch Hilfsgeräte wie Bretter, Bälle und Ringe benutzt. Im Prinzip war die konditionelle Wassergymnastik der Ausgangspunkt des Aqua-Booms in Deutschland, die klassischen Inhalte werden heute nur mit anderen Namen aus dem angloamerikanischen Sprachraum besetzt. Denn das klingt dann zeitgemäßer - und lässt sich auch leichter verkaufen.
Eingetragen am: 07.01.2007 - 19:47:40 (Geändert 24.12.2008 - 21:06:43)
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